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Mo, 26. September 2022, 1:52 Uhr

Dow Jones Industrial Average

WKN: 969420 / ISIN: US2605661048

Brennpunkt Wall Street: Warum der Dow Jones uns Mut machen könnte


28.06.12 10:17
DAX-Ausblick

Rosenheim (www.aktiencheck.de) - In der kommenden Woche beginnt es wieder: Der große Zahlenreigen der Konzerne beginnt, so der Experte vom "DAX-Ausblick", Sebastian Hoffmann.

Die so genannte "Earning Season". Und wie immer werde der Aluminium-Konzern Alcoa (ISIN US0138171014 / WKN 850206) mit seinem deutschen CEO Kleinfeld an der Firmenspitze als erstes Unternehmen im Dow Jones einen Blick in die Bücher gewähren. Man dürfe alle gespannt sein. Vielleicht bekomme man noch einmal ein besser als erwartetes Quartal zu berichten. Nicht nur von Alcoa, sondern auch vom gesamten Markt.

Immerhin: Seit seinem Tief am 4. Juni sei der US-Leitindex Dow Jones an der Wall Street zeitweise um 6% geklettert. Dieser freundliche Kursverlauf sei sicherlich neben technischen Faktoren auch Ausdruck von Hoffnungen auf ein engagiertes Handeln der Notenbanken gewesen. Das dieses nun nicht geschehen sei, habe dem Dow bisher nichts Großes angetan. Der Old-Economy-Index der Amerikaner sei weiterhin stabil und könnte mit einer positiven Performance in den Juli-Wochen durchaus helfen, eine bessere Grundstimmung auf dem Parkett in Europa zu haben.

Die Experten hätten deshalb einen Backtest für den Monat Juli im Dow Jones gemacht. Das Ergebnis falle jedoch erst einmal mager aus: Der Dow Jones habe über die vergangenen 30 Jahre (seit 1982) im Sommer eine durchwachsene Bilanz gezeigt. Denn bei einer Trefferquote von exakt 60% sei das amerikanische Leitbarometer zwischen Anfang Juli und Ende September durchschnittlich Gerade einmal 0,15% aufgesattelt. Der Begriff "Sommerloch" sei hier wirklich zutreffend.

Der größte Verlust sei im Jahr 2002 zu verkraften gewesen, satte 17,87% sei es hier für die Kurse nach unten gegangen. Den höchsten Gewinn habe es vor drei Jahren gegeben (2009), als die Kurse um 14,98% zugelegt hätten. Die aktuelle gefühlte Stärke der US-Börsen sei zudem wenig überraschend, weil sich für den DAX in den vergangenen 30 Jahren im Sommer eine Negativrendite von durchschnittlich 2,71% ergebe.

Dennoch sollte man als DAX-Trader diese Zahlen im Hinterkopf haben: DAX/ Jahresperformance 2012: 4%, Dow Jones/ Jahresperformance 2012: 3%.

Die Stärke der US-Börsen werde vor allem im Zwölf-Monats-Vergleich sichtbar. Seit Ende Juni 2011 habe der Dow um 1% zugelegt, während der DAX Abschläge von 17% verkraften müsse. Vielleicht werde es doch ein guter Sommer - man sollte auf alles gefasst sein. (28.06.2012/ac/a/m)





 
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