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Mi, 28. September 2022, 14:34 Uhr

Amerika.Aktienmarkt schwächer


22.05.03 11:46
Hamburgische LB

Der amerikanische Aktienmarkt zeigte sich in der vergangenen Berichtswoche schwächer, berichten die Analysten der Hamburgischen Landesbank.

Der Dow Jones habe unter dem Strich 1,5% auf 8.516 Punkte verloren. Angesichts uneinheitlicher Konjunktur und Unternehmensnachrichten hätten sich die Marktakteure von der wieder stärker aufkommenden Sorge vor Terroranschlägen verunsichern lassen. In dem von der Universität Michigan erhobenen Verbrauchervertrauensindex würden sich diese Ängste allerdings noch nicht wider spiegeln. Der Indikator sei überraschend stark auf 93,2 Punkte gestiegen nach 86 Punkten im Vormonat.

Dem entgegen hätten die Erzeugerpreise einen Rekordrückgang von 1,9% verzeichnet, der insbesondere auf die nach dem Kriegsende deutlich gesunkenen Energiepreise zurückzuführen sei. Die Sorge um mögliche deflationäre Tendenzen bekomme damit neue Nahrung. Ein ähnlich heterogenes Bild würden die Unternehmensmeldungen liefern. Der Aktienkurs der Baumarktkette Home Depot habe zunächst deutlich eingebüßt, nach dem Wettbewerber Lowe’s mit dem Quartalsumsatz die Erwartungen verfehlt habe.

Nachdem der Branchenprimus dann aber selbst einen gestiegenen Quartalsgewinn habe präsentieren könne, hätten sich die Anteilsscheine erholt und auf Wochensicht zu den wenigen deutlichen Gewinnern gehört. Man erwarte auf Wochensicht keine richtungsweisenden Impulse. Entsprechend sehe man den Dow Jones bei 8.550 Punkten nahezu unverändert.