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Mo, 27. Mai 2019, 2:23 Uhr

Open-End Partizipationszertifikat auf MSCI World IMI S. Sus. Top 20 [Vontobel Financial Products Gmb

WKN: VF3MXC / ISIN: DE000VF3MXC4

Nachhaltig investieren – so geht’s…


08.04.19 11:56
Feingold-Research

Weltweit achten immer mehr Anleger bei der Geldanlage auf Nachhaltigkeitsaspekte. Vielen reicht es jedoch nicht mehr aus, Alkohol- und Tabakkonzerne, Waffenproduzenten oder besonders umweltschädlich produzierende Unternehmen zu meiden. Die Lösung heißt: Impact Investing. Mit dem sogenannten wirkungsorientierten Investieren können Anleger mit ihren Investments Unternehmen unterstützen, die es sich zum Ziel erklärt haben, soziale und ökologische Probleme zu lösen – und dennoch eine Rendite erwarten. Bei Vontobel können Sie nun mit dem Index-Zertifikat VF3MXC in eine Reihe von nachhaltigen Unternehmen investieren. 


Nachhaltiges Investieren ist vor allem für Jüngere wichtig

Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt bei Anlegern immer mehr an Bedeutung. Es ist ein regelrechter Wachstumstrend entstanden. Der in London ansässige Vermögensverwalter Schroders hat 2018 im Zuge einer Studie 22’000 Anleger in 30 Ländern unter anderem zum Thema nachhaltiges Investieren befragt. 64 % der Umfrageteilnehmer gaben an, den Anteil nachhaltiger Investments in ihren Portfolios in den vergangenen fünf Jahren gesteigert zu haben. Laut Financial Times ist nachhaltiges Investieren besonders für jüngere Anleger, die sogenannten Millenials, wichtig. Welchen Stellenwert nachhaltiges Investieren hat, zeigt ein Blick auf den norwegischen Staatsfonds: Das verwaltete Vermögen liegt aktuell bei rund 935 Mrd. Euro. Der Fonds ist an über 9’000 Unternehmen in mehr als 70 Ländern beteiligt. Angesichts der Größe kann er politisch motiviert eingesetzt werden und Unternehmensentscheidungen beeinflussen. Die Betreiber des Fonds haben sich deshalb dazu entschlossen, bei ihren Investments Nachhaltigkeitskriterien anzuwenden. Die Investmentrichtlinien orientieren sich an internationalen Standards. Dazu zählt zum Beispiel die Initiative UN Global Compact. Diese wurde zwischen der UNO und Konzernen geschlossen, um die Globalisierung sozialer und ökologischer zu gestalten. Impact Investing geht nun noch einen Schritt weiter.


Impact Investing: Probleme lösen und Geld verdienen?

Beim Impact Investing geht es neben einer sozialen und ökologischen Rendite ausdrücklich darum, auch eine finanzielle Rendite zu erzielen. Diese Ziele ergeben sich aus Vereinbarungen von weltweit agierenden Organisationen wie der UNO, OECD oder den G20. Im Jahr 2015 wurden im Rahmen der Festlegung der «UN-Agenda 2030» 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (UN Sustainable Development Goals, SDG) formuliert. Zu den Zielen gehören zum Beispiel die Beendigung der Armut in jeglicher Form, die Erhöhung der Bildungschancen, Gleichberechtigung der Geschlechter und eine bessere Wasserversorgung und Hygiene oder die Bekämpfung des Klimawandels und der Umweltschutz.


Mit nur einer Transaktion ins Thema Impact Investing investieren

Für Anleger mit einem langfristigen Anlagehorizont könnten sich interessante und möglicherweise renditestarke Investmentideen innerhalb dieses Investmentthemas ergeben. Vor diesem Hintergrund wurde der «MSCI World IMI Select Sustainable Impact Top 20»-Index emittiert, der zehn Segmente beinhaltet, die mit dem Thema Impact Investing in Verbindung stehen: Alternative Energie (1), Energieeffizienz (2), nachhaltiges Bauen (3), nachhaltige Wasserversorgung (4), Verschmutzungsprävention (5), Ernährung (6), Krankheitsbehandlungen (7), sanitäre Einrichtungen (8), KMU-Finanzierung (9) und Bildung (10). Pro Segment werden die zwei Unternehmen in den Index aufgenommen, die mehr als 50 % ihres Umsatzes in einem der Segmente erzielen. Unternehmen können sich mit verschiedenen Impact-Kategorien beschäftigen und gleichzeitig nach bestimmten Kriterien aus der Gruppe der nachhaltigen Investments wegfallen. Dies geschieht, wenn zum Beispiel ein Umsatzanteil auf die Produktion oder den Verkauf von einigen als angesehenen Produkten wie Alkohol, Tabak, Waffen, Kohle, Öl oder Gas entfällt.


Im Laufe der Jahre haben sich in der Finanzanalyse anerkannte Methoden zur Beurteilung der Nachhaltigkeit von Unternehmen etabliert: ESG-Kriterien, die besonders weit verbreitet sind. ESG steht für «Environmental, Social und Governance» – zu Deutsch: Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung. Die Einordnung von Unternehmen nach diesen ESG-Kriterien soll es Anlegern ermöglichen, die für sie in ökologischer, sozialer und ethischer Hinsicht besten Unternehmen für ihr Portfolio auszuwählen. Auch der Indexanbieter MSCI greift auf bestimmte ESG-Ratings zurück. Die MSCI-Skala ist in drei Teile eingeteilt:


Die Nachzügler (CCC und B), der Durchschnitt (BB, BBB, A) und die Spitzengruppe (AA, AAA). Darüber hinaus erlaubt das Konzept der «MSCI ESG Controversies» die Identifizierung von Unternehmen, die sich an Geschäften beteiligen, die gegen die Überzeugungen von Investoren sprechen, oder die sich an Firmen beteiligen, die sich nicht an internationale Normen und Prinzipien halten. Eine Farbskala (rot, orange, gelb und grün, die ESG-Controversy- Flaggen) misst, in wie viele kontroverse Tätigkeiten ein Unternehmen verwickelt ist und wie viele internationale Standards gebrochen wurden oder immer noch werden.


Sustainable-Impact-Index_Indexkonzept (1)


In den «MSCI World IMI Select Sustainable Impact Top 20»-Index aufgenommen werden nur Unternehmen, die ein ESG-Rating von A oder höher vorweisen können und grüne oder gelbe ESG-Controversy-Flaggen besitzen. Die betrachteten Aktien müssen darüber hinaus noch weitere Anforderungen an die Marktkapitalisierung erfüllen. Dazu gehört eine am Streubesitz gemessene Marktkapitalisierung von mehr als 500 Millionen US-Dollar. Erfüllt ein Titel die ESG- und Controversy-Filter-Kriterien und weist gleichzeitig die nötige Liquidität sowie Marktkapitalisierung aus, wird ein Qualitätstest durchgeführt. Dieser analysiert jeden gewählten Titel anhand von drei Finanzkennzahlen (Fremdkapitalquote, Eigenkapitalrendite und Gewinnvariabilität) und bewertet diese mittels eines Ranglistensystems. Im Index selbst sind die Aktien gleichgewichtet. Unter anderem gehören dem «MSCI World IMI Select Sustainable Impact Top 20»- Index an:


Johnson Matthey: Johnson Matthey mit Sitz in London sorgt mit seinen Katalysatoren und verschiedenen Technologien für einen emissionsarmen bis emissionsfreien Betrieb von Motoren und Industrieanlagen. Jeder dritte neu zugelassene Pkw weltweit ist mit einem Katalysator von Johnson Matthey ausgerüstet. Außerdem recycelt Johnson Matthey Edelmetalle wie Palladium und Platin.



Badger Meter:
 Wasserknappheit ist schon heute in vielen Gegenden der Welt ein großes Problem. Entsprechend wichtig ist eine Verbesserung der Wasserinfrastruktur. Ein entscheidender Faktor dabei ist die genaue Messung für ein effizientes Wassermanagement. Badger Meter aus Milwaukee im US-Bundesstaat Wisconsin hat sich auf den Bereich Durchflussmesstechnologie spezialisiert und hilft dabei, so viel wie möglich von der lebenswichtigen Ressource Wasser zu erhalten.


Novo Nordisk: Die Weltbevölkerung wächst rasant an. Gleichzeitig schreitet der wirtschaftliche Aufstieg der Schwellenländer voran. Im Zuge dieses Aufstiegs breiten sich unweigerlich einige sogenannte Wohlstandskrankheiten wie Diabetes aus. Wenn es darum geht, den Patienten zur Seite zu stehen, kann man sich auf Novo Nordisk, den weltweiten Marktführer für Insulin, verlassen.


Mowi ASA: Eines der Kernanliegen des norwegischen Zuchtlachskonzerns ist dessen Einfluss auf die Umwelt. Um nachhaltigere Aquakulturen zu entwickeln kooperiert das Unternehmen mit dem WWF. Der CO2 Ausstoß der bei der Zucht von einem Kilo Zuchtlachs entsteht beträgt mittlerweile weniger als ein Zehntel des Ausstoßes für ein Kilo Rindfleisch. Mowi ASA engagiert sich in mehreren Initiativen unter anderem um die Ernährung einer immer weiterwachsenden Weltbevölkerung sicherzustellen.


Der All-in-One-Impact-Index

Diese Unternehmen stehen repräsentativ für Impact Investing. Vor diesem Hintergrund wurde der «MSCI World IMI Select Sustainable Impact Top 20»-Index emittiert, der von der MSCI Ltd. berechnet und veröffentlicht wird. MSCI verfügt über eine dreißigjährige Expertise in der ESG-Analyse und hat, nach Unternehmensangaben, mehr als doppelt so viele Kunden wie andere Indexanbieter.
Anleger können mit Hilfe eines Partizipations-Zertifikats in den Index investieren. Sie partizipieren daraufhin nahezu eins zu eins an potenziellen Kursgewinnen, jedoch auch an möglichen Verlusten des «MSCI World IMI Select Sustainable Impact Top 20»-Index. Anleger investieren somit durch nur eine Transaktion in einen diversifizierten Index, der 20 Konzerne umfasst, die sich dem Thema Nachhaltigkeit und der Lösung einiger Herausforderungen der Menschheit widmen.



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