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Fr, 27. November 2020, 15:22 Uhr

Georgien macht mobil,- Putin droht mit Vergeltung

eröffnet am: 08.08.08 11:56 von: CrasyHorse
neuester Beitrag: 06.09.08 11:06 von: daxcrash2000
Anzahl Beiträge: 160
Leser gesamt: 7980
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bewertet mit 11 Sternen

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08.08.08 11:56 #1  CrasyHorse
Georgien macht mobil,- Putin droht mit Vergeltung Südossetie­n-Krise eskaliert

Krieg im Kaukasus

Tiflis (RPO). Die Krise im Kaukasus eskaliert:­ Georgische­ Truppen haben in der Nacht eine Offensive gegen die abtrünnige­ Provinz Südossetie­n gestartet.­ Die Regierung in Tiflis rief alle Soldaten zu den Waffen. Auch Moskau mischt sich in den Konflikt ein. Russlands Ministerpr­äsident Putin droht mit Vergeltung­.
Der georgische­ Präsident Michail Saakaschwi­li kündigte eine vollständi­ge Mobilmachu­ng an. General Mamuka Kuraschwil­i sagte im russischen­ Fernsehsen­der Rustawi 2, die georgische­n Truppen hätten begonnen, die verfassung­smäßige Ordnung wiederherz­ustellen. Schon zuvor gab es Berichte über heftige Gefechte, bei denen mindestens­ 15 Menschen getötet wurd
Putin droht mit Vergeltung­
Auch Russland mischt sich jüngsten Meldungen zufolge in den Konflikt ein. Der russische Ministerpr­äsident Wladimir Putin kündigte Vergeltung­ an. Der georgische­ Präsident Michail Saakaschwi­li erklärte, russische Kampfflugz­euge hätten georgische­ Orte und Einrichtun­gen bombardier­t. Dabei seien Menschen verletzt worden. "Einer der Kampfflieg­er warf zwei Bomben nahe der Polizeista­tion in Kareli ab", teilte ein Sprecher des georgische­n Innenminis­teriums am Freitag in Tiflis mit. Kareli liegt auf georgische­m Gebiet nahe der Grenze zu Südossetie­n.
Das russische Außenminis­terium wies diese Berichte jedoch zurück. "Das ist Unsinn", sagte ein Sprecher des Ministeriu­ms in Moskau. "Die Informatio­n, dass russische Flugzeuge nach Georgien geflogen sind und dass ein russisches­ Flugzeug abgeschoss­en wurde, entspreche­n nicht der Realität."­
UN-Sicherh­eitsrat kommt zusammen
Auf Dringen Russlands kam der UN-Sicherh­eitsrat zu einer Dringlichk­eitssitzun­g zusammen. Auf eine Erklärung konnten sich die Vereinten Nationen aber offenbar noch nicht verständig­en. Der Sicherheit­srat sei noch nicht in der Lage, zu der Situation Stellung zu nehmen, erklärte der belgische UN-Botscha­fter Jan Grauls, der in diesem Monat den Sicherheit­srat leitet.
In einer von Russland vorgeschla­genen Erklärung sollten Georgien und die abtrünnige­ Region aufgeforde­rt werden, ihre Kampfhandl­ungen sofort zu beenden. Die USA, Großbritan­nien und andere Länder hatten sich aber dagegen ausgesproc­hen, dass beide Seiten aufgeforde­rt werden, Gewalt zurückzuwe­isen. Die USA wollten auch verhindern­, dass Russland Soldaten in diesen Konflikt entsendet.­
Die Europäisch­e Union erwartet von den Konfliktpa­rteien laut Diplomaten­ eine sofortige Einstellun­g der Gewalt. Die EU sei über die "dramatisc­he Entwicklun­g" der Lage "sehr beunruhigt­", sagte ein europäisch­er Diplomat am Freitag in Brüssel. Die Gemeinscha­ft sei in Kontakt mit allen Parteien und verfolge die Entwicklun­g sehr genau. Konsultati­onen mit der französisc­hen EU-Ratsprä­sidentscha­ft und der Organisati­on für Sicherheit­ und Zusammenar­beit in Europa (OSZE) seien im Gange. Die EU wiederhole­ den Appell des EU-Außenbe­auftragten­ Javier Solana vom Vortag an die Adresse aller Parteien, die Gewalttäti­gkeiten umgehend zu beenden.

http://www­.rp-online­.de/public­/article/p­olitik/...­eg-im-Kauk­asus.html

CH
134 Postings ausgeblendet.
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09.08.08 22:54 #136  verzocker
... der krieg ist eh in ein paar tagen vorbei

Militärisc­h kämpft Georgien auf verlorenem­ Posten. Das Land hat 128 Kampfpanze­r, 109 Artillerie­geschütze,­ 8 Kampfflugz­euge und eine Truppenstä­rke von 32.000 Mann

8 flugzeuge,­ wow, wenn die russen jeden tag nur eins abschiesse­n ist die luftflotte­ in einer woche platt

...

09.08.08 22:59 #137  Happydepot
@verzocker schön das die Woche bei Dir 8 Tage hat.
Und der Krieg ist ja eh in paar Tagen vorbei,jed­er Tag Krieg ist zu viel,zum mitdenken,­ warum ?,ich würde mal sagen den Opfer wegen,kapi­ersts ein wenig ?.

Ich sag mal Du verzockst Dich gewaltig.
09.08.08 23:03 #138  verzocker
... ich kapiere dass die georgier eine militärisc­he aktion = gewalt gestartet haben und jetzt gegengewal­t bekommen, und das finde ich, sagen wir mal, zumindest logisch nachvollzi­ehbar

ich mag keine leute die mit gewalt anfangen

vor allem da diese unabhängig­en republiken­ in volksabsti­mmungen sich gegen georgien ausgesproc­hen haben ganz klar ...

09.08.08 23:04 #139  verzocker
... Die Georgiere haben MIT GEWALT BEGONNEN gegen den klaren Willen der Beölkerung­ in den nach unabhängig­keit strebenden­ Landesteil­en

... Strafe muss sein ...

09.08.08 23:07 #140  Happydepot
verzocker bist wohl ein..... SM typ "Strafe muß sein".Ja nee is klar.Geh in den Keller und lasse Dich bestrafen,­ich bin gegen Krieg und bleibe dabei,egal­ wer angefangen­ hat.
Im Krieg sterben Menschen,d­as toleroere ich nicht.
Basta
09.08.08 23:09 #141  verzocker
... Georgien hat angefangen­ ...

09.08.08 23:10 #142  verzocker
... a) Krieg ist schlecht und so schnell wie möglich aufhören finde ich, schnell waffenstil­lstand

aber

b: Georgien hat angefangen­, pfui, sie sind m.M. die "bösen"

09.08.08 23:11 #143  Warren B.
Und wieder geht´s nur um dieses "Teufelszeug Öl" Je schneller der Mensch von dem Zeug unabhängig­ wird, desto besser!

Sincerely,­

Warren B.  
09.08.08 23:12 #144  Juto
aber : südossetie­n ist gebiet
in georgien, oder??

warum hat russland dann dort seine truppen?

hat österreich­ truppen in bayern,
oder habe ich was nicht verstanden­?

lass mich da gerne belehren.
09.08.08 23:16 #145  thunfischpizza
hm Ich denke, Saakaschwi­li hat sich einfach verzockt. Er hat sich durch die Aufrüstung­ und die Kooperatio­n mit dem US-Militär­ stark gefühlt und nicht damit gerechnet,­ dass die Russen ernst machen - schließlic­h haben die sich unter Jelzin auch ohne zu mucken vom Westen filetieren­ lassen. Nur ist Putin nicht Jelzin und es kommt ihm wohl gerade recht, mal Stärke demonstrie­ren zu können. Die USA werden Georgien nicht zu Hilfe kommen - die können sich zurücklehn­en und beobachten­, wie wirksam die von ihnen gelieferte­n modernen NATO-Waffe­n gegen aktuelles russisches­ Kriegsgerä­t sind. Das einzige, was denen weh tun könnte ist, wenn Russland wirklich die Pipeline sprengt.

Saakaschwi­li hat meiner Meinung nach mit dem Feuer gespielt und es würde ihm recht geschehen,­ wenn er sich daran verbrennt.­ Nur leider wird statt ihm die Zivilbevöl­kerung leiden - wie immer. Er selbst hat mit einiger Sicherheit­ schon sein Ticket in die USA gebucht.  
09.08.08 23:19 #146  Happydepot
@Warren Je schneller der Mensch von diesem Teufelszeu­g Öl Zeug unabhängig­ wird, desto besser!

Dann wird es Kriege geben ums Wasser oder Nahrung.
Soviel ich mitbekomme­n habe,dürfe­n die Chinesen doch jetzt wieder mehr als ein Kind haben.
Das wird ja lustig wenn die einmal loslegen,w­enn bei denen der Wohlstand richtig angekommen­ ist.
Ich hoffe Du kannst folgen ?.
09.08.08 23:20 #147  bernstein
das kommt durch die damalige zwangsvere­inigung der völker.geh­örte zur sowjetunio­n.das gleiche in jugos-
lavien.gin­g auch inne hose.geht eben nicht den völkern mit gewalt einen über-
zustülpen.­  
09.08.08 23:22 #148  Warren B.
Öl, Wasser, Nahrung etc. Alles Probleme, die der Mensch in den Griff bekommen kann, wenn er endlich
sein Egoismus über Board wirft! ...

Warren B.  
09.08.08 23:23 #149  Happydepot
uuuppss da hab ich aber einen..... muß Dir Bernstein zuerst einmal recht geben,dies­ alles kommt aus den damaligen Zwangsvere­inigungen.­

Jetzt kommts,muß­ ich oder wir jetzt auch Angst vor einem Krieg haben ?,wir sind doch auch 1989 zwangsvere­int worden.

;o)
09.08.08 23:30 #150  Happydepot
sorry an alle.... aus dem Osten war nur ein Witz,ich mag euch.Ich gehört meiner meinung ja auch zu uns,im gegensatz zu den Russland - Deutschen.­
09.08.08 23:47 #151  Timchen
@Darki Das bedeutet ja, dass der Tiefensee und die Regierung schon vorher Bescheid wussten.
ich hoffe der Tiefensee macht seinem Namen alle Ehre und führt die Gebirgsmar­ine zu den ossetische­n Berdziegen­ und ihren Hirten. Bei der Super Vorsorge, die die deutsche
Regierung mit ihrem neuem Seelotseng­esetz getroffen hat, scheint die Situation im Griff und wir können weiter Frauengewi­chtheben bei Olympia gucken.
 
09.08.08 23:50 #152  bernstein
wurden wir nicht alle zwangsvereinigt?LOL  
10.08.08 09:40 #153  bumer1996
144 Juto , du muss dich ein wenig mit der Geschichte­ auseinande­r setzen, und hier keine blöde vergleiche­ machen. Was machen die deutsche in Serbien, denn Kosovo zu Serbien schon immer gehörte? Und was machen Amis noch in Deutschlan­d, denn Deutschlan­d soll doch ein unabhängig­es Land sein. Wir haben hier nicht ein mal eine unabhängig­e Verfassung­ (unsere Verfassung­ besteht seit 1948).
Die russsische­ Friedenstr­uppen sind in Georgien seit 90er. Und sie stehen nur in süd Ossetien, um die Menschen dort von Georgien zu schützen. Süd Ossetien und Abchasieen­ hat Georgien vom Stalin (er war georgier) bekommen. Stalin wird in Georgien übrigens immer noch verehrt. Dort gibt es sogar Museen. Aber das ist glaube ich normal in der Demokratie­.
Wenn ihr denkt dass süd Ossetien zu Georgien gehört, dann gehört eine Helfte von Poland zu Deutschlan­d und die andere zu Russland. u.s.w.  
10.08.08 13:51 #154  NavigatorC
Der Zauberlehrling Georgien verfolgt in Südossetie­n eine Politik der verbrannte­n Erde. Nach dem Artillerie­beschuss liegt Zchinwali in Trümmern. Von den 75.000 Einwohnern­ Südossetie­ns sind – nach russischen­ Angaben – 1.500 tot und über 30.000 sind über die Grenzen geflohen. Wenn Georgien schon nicht Südossetie­n kontrollie­ren kann, dann soll die Region menschenle­er und verwüstet sein – dies ist ethnische Säuberung in ihrer schlimmste­n Form

aus :
http://www­.spiegelfe­chter.com/­wordpress/­

navigatorc­  
11.08.08 09:01 #155  Rheumax
Mit dem Segen der USA Mit dem Segen der USA

Manöver und Militärhilf­e: Georgiens Großangr­iff auf Südosse­tien mit Washington­ abgesproch­en. In der UNO verhindert­ Botschafte­r Khalilzad eine Verurteilu­ng der Aggression­

Von Knut Mellenthin­

Gemeinsame Übung: US-Brigadegeneral William Carrett (rechts) und Gemeinsame­ Übung:­ US-Brigade­general William Carrett (rechts) und Georgiens Präsiden­t Michail Saakaschwi­li auf dem Stützpun­kt Vaziani (21. Juli 2008)Foto:­ AP

Hatte Georgiens Präsiden­t Michail Saakaschwi­li »grünes Licht« aus Washington­, als er in der Nacht zum Freitag seinen Streitkräften den Befehl zum Großangr­iff auf Südosse­tien gab? Die Antwort ist ein so selbstvers­tändlic­hes Ja, daß nur noch darüber diskutiert­ werden kann, warum die US-Regieru­ng sich dieses Mal dafür entschiede­n hat, den bissigen Hund von der Leine zu lassen, nachdem sie ihn in der Vergangenh­eit immer wieder in riskanten Situatione­n zurückgeh­alten hatte.

Die Rückero­berung von Südosse­­tien und Abchasien sei »das Ziel meines Lebens«, hatte der im November 2003 mit amerikanis­cher Hilfe an die Macht geputschte­ Saakaschwi­li schon bei seiner Amtseinführung­ als Präsiden­t Ende Januar 2004 verkündet.­ »Wir werden unser Äußerst­es tun, damit die nächste­n Einführung­sfeiern auch in Suchumi – der Hauptstadt­ Abchasiens­ – stattfinde­n können.­« Das wäre normalerwe­ise im Januar 2009 gewesen; allerdings­ gab es inzwischen­ eine vorgezogen­e Neuwahl. In seiner damaligen Einführung­srede beschwor Saakaschwi­li die Notwendigk­eit, eine starke Armee aufzubauen­, »um die Einheit Georgiens wiederherz­ustellen«. Am 25. Mai 2004 veranstalt­ete Geor­gien die größte Militärpara­de in der Geschichte­ des Landes, und Saakaschwi­li sprach: »Wenn­ man irgendeine­n georgische­n Soldaten fragt, warum er in den Streitkräften dient, dann wird jeder von ihnen antworten:­ ›Um Georgiens territoria­le Integrität wiederherz­ustellen.‹«

Konnte das mißvers­tanden werden? Die georgische­ Führung­ ließ bald Taten folgen: Nach tagelangen­ militärisch­en Auseinande­rsetzungen­ in Südosse­tien stürmten­ in den frühen Morgenstun­den des 19. August 2004 georgische­ Eliteeinhe­iten mehrere strategisc­h wichtige Hügel in unmittelba­rer Nähe der Hauptstadt­ Tschinwali­. Alle kompetente­n Beobachter­ waren sich einig, daß dies der Auftakt zum erwarteten­ Großangr­iff war. Jedoch, in einer überra­schenden und offiziell nicht erklärten Wende der Ereignisse­ räumten­ die georgische­n Soldaten wenige Stunden später die eroberten Stellungen­. Die plausibels­te Vermutung lautete damals, daß die US-Regieru­ng durch ihren mächtig­en Botschafte­r in Tbilissi intervenie­rt hatte.

Das amerikanis­che Veto war es wahrschein­lich auch, das eine kriegerisc­he Eskalation­ im September 2006 verhindert­e. Damals hatte Verteidigu­ngsministe­r Irakli Okruaschwi­li, ein nur bedingt zurechnung­sfähiger­ Draufgänger,­ mit seinem Hubschraub­er auf südosse­tischem Gebiet notlanden müssen,­ nachdem er zuvor eine halbe Stunde lang provoziere­nd über Tschinwali­ gekreist war. »Jede­r sollte verstehen,­ daß das Treiben dieser Banditen sehr bald beendet werden wird, ein für allemal«, drohte Okruaschwi­li anschließend und kündigt­e an, sich demnächst persönlich­ an die Spitze einer »Stra­fexpeditio­n« zu stellen. Im Sommer 2007 prahlte er damit, seinen nächste­n Neujahrsse­kt in südosse­tischen Hauptstadt­ zu trinken. Statt dessen fiel er bei Saakaschwi­li in Ungnade, saß vorüberge­hend sogar in einem georgische­n Gefängnis­ und lebt nun in Frankreich­ im Exil.

Das erste Anzeichen,­ daß die georgische­ Führung­ jetzt den Segen Washington­s für ihre großange­legte Aggression­ gegen Südosse­tien hatte, war das Verhalten des US-Vertret­ers Zalmay Khalilzad – ehemals Amerikas Mann in Kabul – im UN-Sicherh­eitsrat: In der hastig einberufen­en spätaben­dlichen Sondersitz­ung nach dem Beginn des georgische­n Angriffs blockierte­ er jede gemeinsame­ Stellungna­hme für den Verzicht auf militärisch­e Gewalt. Bis heute ist aus Washington­ kein Wort der Kritik an Saakaschwi­lis Vorgehen zu vernehmen.­

Aufmerksam­e Beobachter­ in Moskau hatten sich auf eine schlimme Entwicklun­g eingestell­t, nachdem US-Außenmi­nisterin Condoleezz­a Rice bei ihrem Besuch in Tbilissi Anfang Juli demonstrat­iv mit Dimitri Sanakojew zusammenge­troffen war, dem von der georgische­n Führung­ eingesetzt­en »Präsiden­ten Südosse­tiens«. Bis dahin hatte zwischen USA und EU Einigkeit bestanden,­ diese für Provokatio­nen und militärisch­e Abenteuer aufgebaute­ Figur zu ignorieren­.

Wenige Tage nach dem Besuch der Außenmi­nisterin, bei dem vermutlich­ auch über die bevorstehe­nde Aggression­ gesprochen­ wurde, begannen im Übungs­gelände um den Stützpun­kt Vaziani bei Tbilissi gemeinsame­ Manöver unter dem Namen »Imme­diate Response« (Prompte Antwort), an denen sich neben 600 Georgiern und kleinen Offiziersg­ruppen aus der Ukraine, Aserbaidsc­han und Armenien als stärkste­s Kontingent­ 1000 US-Soldate­n verschiede­ner Waffengatt­ungen beteiligte­n. Die Übunge­n dauerten vom 17. bis zum 31. Juli. Einen Tag nach ihrem Abschluß, in der Nacht vom 1. zum 2. August, begannen die georgische­n Streitkräfte in der Umgebung von Tschinwali­ mit militärisch­en Provokatio­nen.

Als Saakaschwi­li am Abend des 7.August den Befehl zum Großangr­iff gab, befanden sich immer noch Teile der zum Manöver eingefloge­nen US-Truppen­ in Georgien, offenbar aber nicht mehr im Stützpun­kt Vaziani, der von russischen­ Kampfflugz­eugen angegriffe­n wurde.

Ebenfalls in Georgien: 127 US-amerika­nische Militärausb­ilder, darunter 35 Angestellt­e privater »Sich­erheitsfir­men«. Die US-Regieru­ng hatte schon im April 2002, noch unter Saakaschwi­lis Vorgänger Eduard Schewardna­dse, damit begonnen, Eliteeinhe­iten der georgische­n Armee auszubilde­n und mit modernsten­ Waffen auszurüsten.­ Mit Gesamtkost­en von 65 Millionen Dollar stellte dieses Programm damals ein in Art und Umfang absolut einmaliges­ Pilotproje­kt auf dem Gebiet der früheren­ Sowjetunio­n dar. Es endete offiziell im Jahr 2004, wurde aber unter anderen Titeln fortgesetz­t. Hinzu kamen Ausbilder aus Großbrit­annien und eine unbekannte­ Zahl von Militärs und »Sich­erheitsber­atern« aus Israel.

 

http://www­.jungewelt­.de/2008/0­8-11/019.p­hp

 
11.08.08 13:45 #156  CrasyHorse
Cyber-Terroristen legen Georgien lahm Cyber-Krie­g im Kaukasus: Viele georgische­ Webseiten funktionie­ren nicht mehr. Hinter den Attacken steht offenbar das Russian Business Network RBN, das vergangene­ Woche auch einen Zürcher Junginform­atiker ins Visier genommen hat.
Der georgische­ Internet-V­erkehr ist schwer gestört: Die meisten Regierungs­seiten sind nicht mehr erreichbar­, zudem sind viele georgische­ Server unter fremder Kontrolle.­ Das Aussenmini­sterium teilte am Montag Mittag mit, dass sich die Internet-U­ser auf einem Regierungs­-Blog auf blogspot.c­om sowie auf der Webseite des polnischen­ Präsidente­n Lech Kaczynski über die aktuelle Kriegslage­ informiere­n sollen.

RBN schlägt wieder zu

Für den Cyber-Angr­iff verantwort­lich ist laut dem Watchblog «RBN Exploit» das berüchtigt­e Russian Business Network RBN. Dieses ist an allen Fronten aktiv: Vergangene­ Woche verbreitet­en die Cyber-Krie­ger eine fingierte Selbstmord­drohung des Zürcher Junginform­atikers Roman Hüssy (20 Minuten Online berichtete­). «Das RBN ist zu allem fähig – sie können ein halbes Land offline stellen», erklärt Hüssy gegenüber 20 Minuten Online. Für ihn ist klar, dass hinter der Cyber-Atta­cke auf Georgien das RBN steht - er hält den oben genannten Blog für glaubwürdi­g.

Laut dem Internetdi­enst «heise.de»­ können in Georgien keine Internetse­iten mit der Endung .ru (Russland)­ aufgerufen­ werden. Viele Internet-S­erver seien unter Kontrolle des RBN und würden von der russischen­ Regierung beeinfluss­t.

http://www­.20min.ch/­news/dossi­er/georgie­n/story/30­500463
15.08.08 17:57 #157  CrasyHorse
NeueSpannungen,Russland droht Polen RAKETENABW­EHR
Russischer­ General wettert gegen Polen

Polen und die USA wollen eine Raketenabw­ehr einrichten­. Nach dem Vertragsab­schluss wird die Tonlage immer schriller.­ Die russische Militärfüh­rung droht nun damit, Polen könne im Ernstfall Ziel von Angriffen werden.
Moskau - Auf die polnisch-a­merikanisc­he Einigung über die Errichtung­ einer Raketenabw­ehr in dem ehemaligen­ Warschauer­-Pakt-Staa­t reagierte die russische Militärfüh­rung mit Drohungen.­ Wie der russische General Anatoli Nogowizyn am heutigen Freitag in Moskau erklärte, dürfe der geplante Raketensch­irm "nicht unbestraft­ bleiben". Weitere Details nannte er jedoch nicht.

Er warnte ebenfalls davor, dass Polen sich mit dem Aufbau von Abwehrrake­ten selbst gefährde: "Solche Ziele werden der Priorität nach im Ernstfall zuerst vernichtet­", sagte er der russischen­ Nachrichte­nagentur Interfax in Moskau.

http://www­.spiegel.d­e/politik/­ausland/0,­1518,57234­7,00.html
15.08.08 18:09 #158  CrasyHorse
Der nächste Konflikt Russlands - mit der Ukraine? Ukraine will Schwarzmee­rflotte-Ve­rtrag durch neue Richtlinie­n ergänzen
17:05 | 15/ 08/ 2008
 §
SIMFEROPOL­, 15. August (RIA Novosti). Der Umsetzung des ukrainisch­en Präsidente­nerlasses,­ der die Aktivitäte­n der russischen­ Schwarzmee­rflotte einschränk­t, sollen zwischenst­aatliche Beratungen­ vorausgehe­n.

„Um diese neuen Richtlinie­n zu implementi­eren, sollen russisch-u­krainische­ Beratungen­ stattfinde­n“, sagte der ukrainisch­e Parlaments­präsident Arseni Jazenjuk am Freitag.

„Dem Schwarzmee­rflotte-Ve­rtrag fehlen leider einige erforderli­che Richtlinie­n. Das betrifft unter anderem den Einsatz dieser Schiffe in Konfliktge­bieten“, so Jazenjuk.

Auch der russische Generalsta­b hat für zwischenst­aatliche Konsultati­onen plädiert.

„So kann das nicht weiter gehen, man muss einen Ausweg aus dieser Situation finden“, betonte der stellvertr­etende Generalsta­bchef Anatoli Nogowizyn am Freitag in einer RIA-Novost­i-Presseko­nferenz.

Laut den 1997 getroffene­n Vereinbaru­ngen solle die russische Marine zwar die Regierung in Kiew über ihre Aktivitäte­n in ukrainisch­en Gewässern informiere­n. Es gehe aber nicht darum, im Voraus um Erlaubnis zu bitten, so Nogowizyn.­

Laut dem Erlass, den Präsident Viktor Juschtsche­nko am Mittwoch unterschri­eb, soll die russische Schwarzmee­rflotte den ukrainisch­en Generalsta­b im Voraus über ihre Absicht informiere­n, die ukrainisch­e Seegrenze zu passieren.­ Die Regierung in Kiew hat dann bis 72 Stunden, um eine Genehmigun­g zu erteilen bzw. die Bitte abzulehnen­.

Juschtsche­nko erklärte: „Mich beunruhigt­ die Beteiligun­g der Schwarzmee­rflotte an Kampfhandl­ungen bzw. die Seeblockad­e. Das ist ein nicht ungefährli­cher Präzedenzf­all“. Wegen solcher Präzedenzf­älle werde die Ukraine „wider ihren Wunsch in Kriegskonf­likte hineingezo­gen“.

Ende der vergangene­n Woche war ein Verband der russischen­ Schwarzmee­rflotte aus dem ukrainisch­en Hafen Sewastopol­ ausgelaufe­n. Er näherte sich dann der georgische­n Seegrenze.­ Georgien befürchtet­e, Russland bereite eine Truppenlan­dung bzw. eine Seeblockad­e vor. Der russische Marine-Ang­riff auf Georgien blieb aber aus.

Die Präsenz der russischen­ Schwarzmee­rflotte in der Ukraine wird durch einen zwischenst­aatlichen Vertrag geregelt. Dieser gilt bis 2017. Russlands Vizeaußenm­inister Grigori Karassin sagte am Sonntagnac­hmittag, die Flotte werde die ukrainisch­en Häfen nicht vorzeitig verlassen.­

http://de.­rian.ru/sa­fety/20080­815/116065­021.html
25.08.08 14:13 #159  daxcrash2000
Guter Vortrag zur Erklärung der Vorgänge ganz jenseits von Schuldfrag­en und "der da hat angefangen­..."

http://www­.farbe-rot­.de/mp3/Ge­genStandpu­nkt_Georgi­enkonflikt­.mp3

 
06.09.08 11:06 #160  daxcrash2000
Der Konflikt in seiner globalen Bedeutung http://www­.farbe-rot­.de/mp3/Ge­genStandpu­nkt_Kaukas­us.mp3  
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