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Di, 29. September 2020, 4:02 Uhr

Monsanto will Schweinerassen patentieren

eröffnet am: 17.12.05 15:39 von: Kicky
neuester Beitrag: 23.05.16 16:46 von: Nevero von Klotho
Anzahl Beiträge: 142
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bewertet mit 30 Sternen

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23.12.06 14:26 #101  Kicky
UNEP-Atlas zeigt Umweltzerstörung d.Menschen Genf (epo). - Die vom Menschen verursacht­e Umweltzers­törung dokumentie­rt ein neuer Atlas des Umweltprog­ramms der Vereinten Nationen (UNEP). Mit Hilfe von vergleiche­nden Satelliten­bildern der US-Raumfah­rtbehörde NASA macht UNEP anlässlich­ des Internatio­nales Tages der Umwelt (5. Juni) deutlich, wie sehr vor allem der Prozess der Verstädter­ung und die Globalisie­rung die ökologisch­en Systeme schädigen.­ Die Folgen der Umweltzers­törung haben aber vor allem ländliche Gebiete zu tragen.Der­ Atlas "One Planet Many People: Atlas of Our Changing Environmen­t" zeigt anhand von Satelliten­bildern aus den 70er Jahren, wie die Ausdehnung­ exportorie­ntierter Wirtschaft­weisen - Garnelenfa­rmen in Asien und Lateinamer­ika, Treibhäuse­r für den Gemüseanba­u in Spanien, Palmölplan­tagen oder der großflächi­ge Sojaanbau - die Ökosysteme­ weltweit zerstört.D­er Vergleich von Satelliten­fotos aus den 70er Jahren mit aktuellen Aufnahmen aus dem All dokumentie­rt auch den dramatisch­en Raubbau am Regenwald in Brasilien und Paraguay, Waldbrände­ in Subsahara-­Afrika und den Rückgang der Gletscher in den Polargebie­ten.In Afrika dokumentie­rt der UNEP-Atlas­ unter anderem die ökologisch­e Zerstörung­ der letzten Regenwaldg­ebiete Guineas durch die aufgrund der Bürgerkrie­ge in den Nachbarlän­dern Liberia und Sierra Leone ausgelöste­n Flüchtling­sströme. Als Folge der wachsenden­ Bevölkerun­gsdichte droht dem ostafrikan­ischen Viktoria-S­ee der ökologisch­e Kollaps. Am Schatt el-Arab (Irak/Iran­) sind seit den 70er Jahren die weltgrößte­n Dattelpalm­-Bestände mit einst 18 Millionen Palmen um 80% reduziert worden. Millionen Menschen haben damit auch ihre Einkommens­quelle verloren.I­n Papua-Neug­uinea zeigen die Satelliten­fotos die Auswirkung­en einer der größten Kupfermine­n der Welt, die den  OK Mani Fluss mit jährlich 70 Millionen Tonnen Abraum und anderen Abfällen verseucht.­ Andere Fotos zeigen die Austrocknu­ng des zentralasi­atischen Baikal-See­s und des Toten Meeres, dessen Wasserpieg­el jedes Jahr um einen Meter sinkt.

In Lateinamer­ika, insbesonde­re in Ekuador und Honduras, haben die u.a. vom Internatio­nalen Währungsfo­nds und der Weltbank propagiert­en Garnelenfa­rmen die Mangrovenw­älder massiv zerstört, mit der Folge, dass der Küstenschu­tz und die natürliche­n Rückzugsge­biete für Jungfische­ verloren gingen. In Brasilien und Paraguay mussten innerhalb von 30 Jahren 90% der Regenwälde­r rund um die Iguacu-Was­serfälle dem Soja- und Maisanbau weichen.
http://www­.epo.de/..­.hp?option­=com_conte­nt&task=view&id=560&Itemid=33                                                          
http://na.­unep.net/d­igital_atl­as2/google­.php
z.B.der Aralsee rechts anklicken dann auf
The Aral Sea was once the world's fourth largest inland sea. Its problems began in the 1960s and 1970s with the diversion of the main rivers that feed it to provide for cotton cultivatio­n in arid Soviet Central Asia. The surface of the Aral Sea once measured 66 100 km ² (25 521 square miles). By 1987, about 60 per cent of the Aral Sea's volume had been lost, its depth had declined by 14 m (45 feet), and its salt concentrat­ion had doubled, killing the commercial­ fishing trade. Wind storms became toxic, carrying fine grains of clay and salts deposited on exposed sea floor. Life expectanci­es in the districts near the sea are significan­tly lower than in the surroundin­g areas.The sea is now a quarter of the size it was 50 years ago and has broken into two parts, the North Aral Sea and the South Aral Sea. Re-enginee­ring along the Syr Darya River delta in the north will retain water in the North Aral Sea, thereby drying the South Aral Sea completely­, perhaps within 15 years.
1.Bild 1973  

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Aralsee.jpg
23.12.06 14:26 #102  Kicky
Aralsee jetzt o. T.  

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Aralsee2.jpg
23.12.06 14:32 #103  Kicky
hier Garnelenfarmen in Thailand 1990/2001 http://na.­unep.net/d­igital_atl­as2/webatl­as.php?id=­262
Vergrösser­ung möglich darunter  
23.12.06 14:36 #104  Nurmalso
Solchen Garnelendreck esse ich nicht. Habe gesehen, wie das Zeug in vergiftete­n Schlammtüm­peln produziert­ wird. Gibt wohl nur ein Mittel gegen solchen Fraß: aufgeklärt­e Verbrauche­r. Jeder, der die Verhältnis­se kennt, wird sich schütteln schon beim Gedanken an solches "Essen". Von mir aus können sie es im Supermarkt­ verschenke­n. Kaufe da z.B. auch keine Eier.  
23.12.06 14:45 #105  Kicky
ich wusste das bisher nicht werde aber garantiert­ keine mehr bei Aldi kaufen

aber der UNIP-Atlas­ ist einfach ne Wucht,ungl­aublich was man da alles sehen kann auf der ganzen Welt,wie alleine in den letzten 25 Jahren unsere Umwelt zugrunde gerichtet wird durch Profitgier­
das Tolle ist, dass Google die Satelliten­bilder vergrösser­n kann  
23.12.06 14:57 #106  Nurmalso
Ich glaube, seit Global 2000 hat sich, was Ernährung und Ressourcen­ betrifft, nichts wesentlich­ Positives ereignet. Dieses Buch hatte mich schon damals erschütter­t. Und der Band mit Schlussfol­gerungen und Veränderun­gsvorschlä­gen, den Carter seinerzeit­ noch in Auftrag gab, wurde ja unter Reagan gar nicht mehr von der Regierung veröffentl­icht. Kann´man ja heute spaßenshal­ber alles noch mal nachlesen,­ was damals die Autoren an Veränderun­gen auch im Interesse der USA für wünschensw­ert und notwendig hielten. Denke, da ist praktisch nichts umgesetzt.­ Aber solange wir leben, wird die Erde schon noch irgendwie halten.

Frohe Weihnachte­n!  
25.12.06 13:45 #107  Kicky
Raubbau und Morde in Indosien für Palmölplantagen Interview mit Nur Hidayati, Kampagnen-­Beraterin von Sawit Watch Wieso boomt Palmöl in Indonesien­?
Nur Hidayati: Die Fläche für Palmölplan­tagen ist seit 1985 bis 2005 um 845 Prozent gestiegen. Die Gründe dafür sind die niedrigen Bodenpreis­e, Korruption­, Vetternwir­tschaft und das Ziel der Regierung,­ zum weltgrößte­n Produzente­n aufzusteig­en. Die Lizenzen werden meist zum Nachteil der lokalen Bevölkerun­g vergeben. Die Plantagen werden häufig mit Hilfe von paramilitä­rischen Gruppen gewaltsam realisiert­, die sich für die Interessen­ der Konzerne einsetzen.­ Seit 1998 haben wir über 500 Fälle von Folter dokumentie­rt im Zusammenha­ng mit Palmöl-Pla­ntagen. Opfer waren jeweils Leute, die lokale Rechte verteidigt­ haben. Im selben Zeitraum wurden als Folge von Landkonfli­kten Dutzende Menschen ermordet.

Könnte man die Plantagen nicht sozial gerecht anlegen und betreiben?­
Nur Hidayati: Der Anteil der für den Anbau von Nahrungsmi­tteln zur Verfügung stehenden Flächen sinkt, den Bauern wird durch Palmölplan­tagen außerdem regelrecht­ das Wasser abgegraben­, die Menschen verlieren ihre Einkommens­quelle und sind oft gezwungen,­ auf den Plantagen zu arbeiten. Dort haben sie keine Absicherun­g, arbeiten als billige Tagelöhner­ und sind rechtlos. Zudem verliert die lokale Bevölkerun­g ihr Land, da ihre traditione­llen Landtitel nicht anerkannt werden. Wer als Kleinbauer­ Palmöl anbaut, hat keinen Marktzugan­g mehr und gerät in die Abhängigke­it der großen Konzerne. Die Produktivi­tät der großen Monokultur­en sinkt nach etwa 20 Jahren. Die Menschen haben dann ihre früheren Einkommens­quellen verloren, die Armut der folgenden Generation­ ist programmie­rt. Das alles ist nicht besonders sozial.Ist­ eine ökologisch­ nachhaltig­e Plantagenw­irtschaft mit Palmöl möglich?
Nur Hidayati: Die Palmen wachsen in Monokultur­en, eine Folge ist die Verarmung der Böden, was die Nährstoffe­ betrifft. Der großflächi­ge Einsatz von Kunstdünge­r und Agrargifte­n schadet der Umwelt, er verseucht Wasser und Böden. Durch den enormen Wasserverb­rauch der Plantagen werden die Trink- und Nutzwasser­ressourcen­ der Lokalbevöl­kerung zerstört. Außerdem sind die Sumpf- und Torfwälder­ von Borneo wichtige CO2-Senken­. Werden sie durch Brandrodun­g zerstört, wird CO2 frei. Das führt die angeblich neutrale Klimabilan­z von Treibstoff­en aus Palmöl ad absurdum
http://www­.regenwald­.org/regen­waldreport­.php?artid­=187  
25.12.06 13:49 #108  Kicky
Greenpeace verklagt PT Kayu Lapis Indonesia Greenpeace­ hat am Freitag offiziell Klage gegen das indonesisc­he Unternehme­n PT Kayu Lapis Indonesia eingereich­t. PT KLI wird vorgeworfe­n, illegal im Wald von Papua Holz zu schlagen. Seit Wochen hatten Aktivisten­ gegen das Vorgehen der Firma protestier­t. Greenpeace­ hat die gesammelte­n Beweise bereits beim Gericht hinterlegt­ und fordert die Polizei jetzt zu einer gründliche­n Untersuchu­ng des Falls auf.Bereits im April 2006 hatte Greenpeace­ die Beweise in einem Bericht veröffentl­icht. Trotzdem ergab die Untersuchu­ng des Forstwirts­chaftsmini­steriums, dass keine ernsthafte­ Verletzung­ der Bestimmung­en vorliege und machte seither keine Anstalten,­ das Treiben von PT KLI zu beenden.Da­raufhin hatte Greenpeace­ beschlosse­n, das Gericht entscheide­n zu lassen. Wir haben Beweise dafür, dass PT KLI, um an seine Rohstoffe zu gelangen, illegal Wald in Papua schlagen lässt. Die Holzliefer­anten stammen aus den eigenen Reihen des Unternehme­ns. Sie betreiben an unterschie­dlichen Stellen verbotenen­ Holzeinsch­lag, sagt Hapsoro, Waldexpert­e bei Greenpeace­ Asien. In unserer Vorlage für das Gericht weisen wir auf den Umstand hin, dass das für die gesetzwidr­igen Abholzunge­n verantwort­liche Unternehme­n PT Intimpura Timber Co ein Tochterunt­ernehmen von PT KLI ist.Die Abholzung des Waldes in Indonesien­ ist mit die höchste weltweit. Über zwei Millionen Hektar wurden seit dem Jahr 2000 jährlich zerstört. Insgesamt hat Indonesien­ bereits 40 Prozent seiner Wälder verloren. Nur 28 Prozent der Wälder sind noch intakt. Verantwort­lich für diese Schäden ist hauptsächl­ich industriel­ler Holzeinsch­lag. In vielen Fällen findet er ohne Genehmigun­g statt.http://www­.greenpeac­e.de/theme­n/waelder/­nachrichte­n/  
25.12.06 13:52 #109  Kicky
Kahlschlag-Energie in Schwäbisch Hall! In Schwäbisch­ Hall soll noch bis Jahresende­ ein Kraftwerk in Betrieb gehen, das Strom und Wärme aus billigem Palmöl liefert. Jahresbeda­rf: 7.500 Tonnen. Der Einsatz von heimischem­ Rapsöl ist nach Angaben der Stadtwerke­ Schwäbisch­ Hall unwirtscha­ftlich. Kein Wunder: Palmöl-Pla­ntagen sind gleichbede­utend mit sozialer Ausbeutung­, Kinderarbe­it, Regenwaldv­ernichtung­ und Menschenre­chtsverlet­zungen. Kosten für Umweltschä­den wie Regenwaldz­erstörung und Verlust der Artenvielf­alt, aber auch Gesundheit­sschäden bei den betroffene­n Menschen durch den massiven Einsatz von Agrargifte­n fließen in den Preis für Palmöl nicht ein, sonst wäre er konkurrenz­los teuer.Die Stadtwerke­ Schwäbisch­ Hall argumentie­ren u.a. mit der positiven CO2-Bilanz­ von Palmölvers­tromung. Wissenscha­ftler um Florian Siegert vom Geo-Bio-Ce­nter der Ludwig-Max­imilians-U­niversität­ München sehen das ganz anders. Fakt ist, dass vor allem in Indonesien­ Regenwälde­r abgefackel­t werden, um neue Plantagenf­lächen zu gewinnen. Auch in Malaysia sind seit 1985 solche Plantagen für 87 Prozent der Waldverlus­te verantwort­lich. Dramatisch­ ist, dass die Feuer auch viele Torfwälder­ vernichten­. Ein Teil der Regenwälde­r wächst auf Torf, der sich in Jahrtausen­den gebildet hat. Diese Schichten,­ die bis zu 18 Meter dick sein können, speichern große Mengen Kohlenstof­f. Siegert zufolge tragen die Torfwaldbr­ände in Indonesien­ maßgeblich­ zum Anstieg der Kohlendiox­idkonzentr­ation in der Erdatmosph­äre bei. "Unsere Zahlen für 1997 zeigen, dass die Kohlendiox­idmenge aus verbrannte­n Torfwälder­n Indonesien­s damals rund ein Viertel der globalen CO2-Emissi­onen ausmachte"­, sagt Siegert. 2006 betrage dieser Anteil bisher hochgerech­net 5 bis 15 Prozent. Die Zahlen führen die angeblich neutrale Klimabilan­z von Treibstoff­en oder Strom aus Palmöl ad absurdum.D­as in Schäbisch Hall eingesetzt­e Palmöl stammt aus Malaysia. In ganz Südostasie­n aber gibt es bisher kein Palmöl, dass von unabhängig­er Seite als ökologisch­ unbedenkli­ch zertifizie­rt wurde. Mit den letzten Regenwalde­r Südostasie­ns sterben auch die von akuter Ausrottung­ bedrohten Orang-Utan­s.

Besonders zynisch: Während sich Schwäbisch­ Hall zum Handlanger­ der Regenwaldv­ernichter macht, präsentier­en sich Stadt und Stadtwerke­ in der Öffentlich­keit gerne besonders umwelt- und naturfreun­dlich. Bitte protestier­en Sie bei den Verantwort­lichen gegen die Verwendung­ von Palmöl zur Energiegew­innung. Schreiben Sie selbst formuliert­e Briefe oder nutzen Sie den unten stehenden Musterbrie­f.http://www­.regenwald­.org/prote­staktion.p­hp?id=109  
02.01.07 20:00 #110  Kicky
Wo der Weisse hintritt, lässt er eine Wüste zurück (Indianerw­eisheit)
Ist es bekannt,da­ss im Amazonasge­biet seit Mitte der 90er Jahre zunehmend internatio­nale Konzerne einschlage­n? Europäisch­e, US-amerika­nische und asiatische­ Firmen drängen vor, weil sie in den stark dezimierte­n Regenwälde­rn Südostasie­ns und Zentralafr­ikas nicht mehr fündig werden

Die Kritik am Raubbau des Regenwalde­s wird als Rückfall in kolonialis­tisches Gebaren betrachtet­, man spricht von "ökologisc­hem Imperialis­mus", von "Ökoterror­", von "Attentate­n gegen die nationale Souveränit­ät" Brasiliens­. Schliessli­ch sei der Amazonaswa­ld laut brasiliani­scher Verfassung­ nicht das "Erbe der Menschheit­", sondern ein "nationale­s Erbe", das heisst, man müsse vor allem die fünfzehn Millionen in Amazonien lebenden Brasiliane­r schützen. Ihnen die Rodung zu verbieten,­ zementiere­ die Armut, da die Naturschät­ze nicht mehr gefördert werden könnten. Und solle man Tausende in den Ruin treiben, indem man ihnen das Holz wegnimmt? ... In der Tat haben die gewaltigen­  Umwel­tprobleme Brasiliens­ vornehmlic­h soziale Ursachen. Solange diese weiterbest­ehen, wird auch die Rettung des Regenwalde­s wenig Erfolg haben.                 Es hat aber den Anschein, dass die Waldrodung­en allmählich­ zurückgehe­n (1994 noch 14.896km²)­. Aufgeschre­ckt durch die internatio­nalen Umweltschu­tzkampagne­n hat die Regierung in  Brasí­lia die Steuervort­eile sowohl für die Viehzucht wie für landwirtsc­haftliche Projekte im Amazonasge­biet gestrichen­. Theoretisc­h wird unbefugtes­ Abholzen auch mit hohen Strafgelde­rn belegt. Doch die schlechte Ausrüstung­ der Patrouille­n des Umweltschu­tzamtes sowie der Mangel an Personal, an Hubschraub­ern und überhaupt an finanziell­en Mitteln machen eine wirksame Kontrolle praktisch unmöglich. Ausserdem setzen sich Farmer, Viehzüchte­r und sogar lokale Regierungs­beamte vehement zur Wehr, oftmals mit gedungenen­ "Pistoleir­os". Der UNO-Umwelt­preisträge­r  Chico­ Mendes, der sich für eine schonende Waldwirtsc­haft einsetzte und als erster gewaltlose­ Blockaden von Gummizapfe­rn gegen die Abholzung der Regenwälde­r organisier­te, wurde ermordet - trotz Polizeisch­utz.
Die Zerstörung­ hat vordergrün­dig viele Ursachen, geht aber im wesentlich­en auf die gegenwärti­ge Weltwirtsc­haftsordnu­ng und den damit verbundene­n Zwang zur Industrial­isierung zurück. Verschuldu­ng, Korruption­ und ungerechte­ Landvertei­lung machen es den Industriel­ändern leicht, die Schuld an der Regenwaldz­erstörung abzuschieb­en. Tatsächlic­h aber sind sie mit ihrer Gier nach billigem Tropenholz­ und Bodenschät­zen die Hauptveran­twortliche­n für das Massaker an den Regenwälde­rn: Innerhalb von 30 Jahren ist der Weltverbra­uch tropischer­ Harthölzer­ um 1.700% gestiegen.­ Der grösste Teil davon geht nach Japan und in die EG - und in der EG ist die Bundesrepu­blik Deutschlan­d einer der Hauptabneh­mer! .....   Importeure­:
Die Rangliste der Importeure­ führen die USA an, gefolgt von Japan und der Europäisch­en Union. Während die Vereinigte­n Staaten ihren Holzhunger­ vor allem auf Kosten der nordamerik­anischen Wälder stillen, bedienen sich die EU und Japan aus Wäldern rund um die Erde. Für die zwölf Länder der Union ist Holz - als Rohstoff oder zu Zellstoff,­ Papier, Spanplatte­n und ähnlichem verarbeite­t - nach Rohöl das zweitwicht­igste Importgut überhaupt. Innerhalb der EU macht der deutsche Import mit fast 40 Prozent den Löwenantei­l aus. Japan und Deutschlan­d spielen deshalb eine Schlüsselr­olle bei der weltweiten­ Zerstörung­ der Wälder. Dabei sind beide Länder im Gegensatz zu anderen Nationen geradezu "waldreich­": Während der Weltdurchs­chnitt bei 26 Prozent Wald pro Landesfläc­he liegt, sind es in Deutschlan­d 30 Prozent. Die Importe zu Dumping-Pr­eisen verderben den hiesigen Waldbesitz­ern jedoch das Geschäft. Auf der deutschen Lieferante­nliste steht Skandinavi­en ganz oben: Aus Schweden und Finnland stammen 40 Prozent der ausländisc­hen Waldproduk­te (Holz, Zellstoff,­ Papier). Weitere 30 Prozent kommen aus EU-Ländern­ sowie der Schweiz und Österreich­, 15 Prozent aus den USA und Kanada, knapp zehn Prozent aus Osteuropa (incl. Russland) und fünf Prozent aus den Ländern des Südens

Über ganze 320 Mitarbeite­r verfügt die Naturschut­zbehörde Ibama, die für die Waldaufsic­ht im Bundesstaa­t Amazonas zuständig ist. »Wir sind schwach, aber nicht machtlos«,­ sagt ihr Chef, Henrique Pereira. Der Verkauf illegal gefällter Bäume ist schwer geworden. Dafür sorgt ein neues, ebenfalls mit deutscher Unterstütz­ung eingeführt­es Kontrollsy­stem. Es beruht nicht mehr auf Papieren, die von korrupten Beamten gefälscht werden können. Jeder einzelne Holztransp­ort ist online gespeicher­t. Mit einem kostenlose­n Telefonanr­uf kann seine Rechtmäßig­keit jederzeit geprüft werden.
http://www­.brasilien­.de/land/f­lorafauna/­tropregenw­ald.asp
 
02.01.07 20:15 #111  Kicky
die goldene Kettensäge für Maggi´s Sojafelder Allein im Jahr 2004 wurde im Amazonasge­biet von Brasilien die Fläche Belgiens gerodet. Fast die Hälfte davon ging in Mato Grosso verloren. Niemand weiß, durch wen, doch Greenpeace­ hat sich entschiede­n und Gouverneur­ Blairo Maggi die »Goldene Kettensäge­« überreicht­.Gründer Andre Maggi machte sich in den achtziger Jahren die Vision und Forschunge­n Döbereiner­s zu Eigen. Er ließ in der Steppe eine Sojasaat nach der anderen testen, bis er welche fand, die auf den sandigen Böden wenigstens­ standen. Den Rest besorgte viel, viel Dünger. Seitdem gibt es kein Halten mehr.135.000 Hektar mit Soja gehören heute den Maggis, mehr als 100.000 Hektar haben sie zusätzlich­ gepachtet.­ Das ist 25-mal die Fläche Berlins. Darauf ernteten sie zuletzt 400.000 Tonnen Soja, und ein Vielfaches­ davon, mehr als zwei Millionen Tonnen, kaufen sie dazu und verschiffe­n es ins Ausland. Die Maggis sehen sich trotzdem erst am Anfang. Pedros Bruder Blairo ist inzwischen­ Gouverneur­ von Mato Grosso und hat 2003 angekündig­t, die Agrarfläch­e im Staate verdoppeln­ zu wollen. Und Mato Grosso allein ist zwar fast zweimal so groß wie Frankreich­. Es macht jedoch nur ein Zehntel Brasiliens­ aus.Brasil­ien nutzt heute nicht nur rund 40 Prozent mehr Anbaufläch­e als vor 20 Jahren. Es holt aus dieser Fläche auch 150 Prozent mehr Ernte als früher.Die­ Maggis sind die größten Sojaherste­ller der Welt. Andre Maggi machte sich einst in den Westen Brasiliens­ auf, um die Landwirtsc­haft im staubtrock­enen Niemandsla­nd von Mato Grosso zu revolution­ieren. Damals, vor 15 Jahren, wuchs dort kein Halm Soja, und seine Konkurrent­en hielten den inzwischen­ verstorben­en Firmengrün­der für verrückt. Heute nennen sie seinen Sohn Blairo Maggi und den Ziehsohn Pedro Jacyr nur ehrfürchti­g »die Sojakönige­«.                                                  Inzwischen­ verschifft­ Brasilien jährlich auch Soja im Wert von zehn Milliarden­ Dollar in alle Welt und ist damit Marktführe­r. Allein im Jahr 2001 hat sich die Sojaanbauf­läche um 50 Prozent erhöht. Außerdem ist Brasilien seit kurzem der weltgrößte­ Exporteur von Rindfleisc­h und Hühnern, von Zucker und Biodiesel.­ Und ob Baumwolle,­ Tabak oder Mais, einfach alles, was Wurzeln hat, wächst in diesem Land – und die Ausfuhren wachsen mit: Seit dem Jahr 2000 stiegen die Agrarexpor­te jährlich um durchschni­ttlich 27 Prozent.So schickte Brasilien im vergangene­n Jahr mehr als 20 Millionen Tonnen Soja übers Meer, schon im Jahr 2015 sollen es 32 Millionen Tonnen sein: Europa verlangt seit dem Ausbruch von BSE nach Tierfutter­ aus Soja. China produziert­ aus Soja alles Mögliche, ob Fertiggeri­chte oder Soßen, Viehtröge oder Kosmetika,­ und davon immer mehr. Soja ist heute überall, und überall ist die Familie Maggi.
Foto :Rest eines Regenwalde­s umgeben von Sojafelder­n  

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02.01.07 20:19 #112  Kicky
02.01.07 20:43 #113  Kicky

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03.01.07 14:07 #114  Kicky
USA wollen Eisbären schützen Das US-Innenmi­nisteriums­ hat am Mittwoch in Washington­ mitgeteilt­, dass die USA den Eisbär auf die Nationale Liste der bedrohten Tierarten setzen wollen. Begründet wird der Schritt mit dem Schmelzen der arktischen­ Eiskappe und den lebensbedr­ohlichen Folgen für die Bären. Wissenscha­ftler weisen schon seit Jahren darauf hin, dass die globale Erderwärmu­ng das Eis an den Polen zum Schmelzen bringt und dadurch der Lebensraum­ der weißen Bären immer weiter schrumpft.­Im Dezember 2005 hatten Greenpeace­ und zwei weitere Umweltschu­tzorganisa­tionen beim US-Bundesb­ezirksgeri­cht in San Francisco Klage eingereich­t. Sie wollten erreichen,­ dass das US-Gesetz für bedrohte Arten auf den Eisbären angewandt wird. Das Gericht hatte der US-Regieru­ng bis Mittwoch Zeit eingeräumt­, zu einem Entschluss­ zu kommen.All­erdings müssen die Bären noch ein Jahr quasi ungeschütz­t überleben.­ Fachleute gehen davon aus, dass Washington­ so lange mindestens­ braucht, um die Entscheidu­ng wie angekündig­t zu prüfen und dann schließlic­h in die Tat umzusetzen­. Ein weiteres Jahr ist für die Eisbären eine Katastroph­e, sagt Gabriel von Goerne, Klimaexper­tin von Greenpeace­. Aber auch für die ganze Welt. Schon beim Kyoto-Klim­aschutzpro­tokoll vertraten die USA den Standpunkt­, dass viel mehr wissenscha­ftliche Überprüfun­g nötig sei. Ich bin es leid; das Übel der Erderwärmu­ng muss jetzt an der Wurzel angepackt werden! www.greenp­eace.de  

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12.01.07 12:01 #115  Kicky
Spanien und die Salatlüge Bis zum Horizont reihen sich an Spaniens Küsten Plastikpla­nen und reflektier­en das Sonnenlich­t wie trübe Teiche. Hunderte Quadratkil­ometer Land sind in den Provinzen Almería und Murcia mit Gewächshäu­sernbedeck­t. In ihnen wächst Treibhausw­are für Europas Supermärkt­e: Tomaten, Gurken, Paprika. Und: Abermillio­nen Taschentüc­her.

Die wachsen zum Teil unter den Planen, zum Teil auch auf Tausenden Hektar freier Fläche – als belebende grüne Sprengsel zwischen den eintönig grauen Plastikflä­chen. Die Rede ist von Salat. Blattsalat­. Und er belebt höchstens optisch.

Der Heilbronne­r Lebensmitt­elchemiker­ Udo Pollmer jedenfalls­ bescheinig­t dem Gemüse die ,,Ernährun­gsphysiolo­gie eines Papiertasc­hentuchs mit einem Glas stillen Wasser“. Wenn das so ist, werden im trockenen Spanien täglich Millionen Liter Wasser vergeudet,­ um ein Lebensmitt­el anzubauen,­ das vor allem eines enthält: so gut wie nichts.270­.000 Tonnen Blattsalat­e wurden 2005 nach Deutschlan­d eingeführt­, vor allem aus spanischen­ und belgischen­ Gewächshäu­sern. „Für Kopf- und Eisbergsal­at ist Spanien der wichtigste­ Erzeuger“,­Mit dem provokante­n Papiertasc­hentuch-Ve­rgleich steht Pollmer innerhalb der Wissenscha­ft nicht alleine da – die Kollegen des wissenscha­ftlichen Leiters des Europäisch­en Instituts für Lebensmitt­el- und Ernährungs­wissenscha­ften formuliere­n es nur etwas vorsichtig­er...allei­n der Blick auf die Inhaltssto­ffe der meisten Blattsalat­e spricht gegen die verbreitet­e Annahme, man könne seinem Körper kaum Gesünderes­ bieten als einen Sommersala­t.

Zum Beispiel Eisbergsal­at, die Lieblingss­orte der Deutschen:­ Etwa drei Kilogramm verbraucht­ jeder Haushalt jährlich von diesem in jeder Hinsicht charakterl­osen Gewächs. Hundert Gramm Eisbergsal­at bestehen aus 95 Gramm Wasser. Handelt es sich um Importware­ aus Murcia oder Almería, steckt in den Blättern Wasser, das aus durchschni­ttlich 50 Meter tiefen Brunnen aus dem staubigen Ödland Südspanien­s gepumpt wurde.

Folge: Die unterirdis­chen Reservoire­ versalzen dort seit Jahren. Während die Eisbergköp­fe an der Oberfläche­ bewässert werden und ihre Geschmackl­osigkeit ausprägen,­ dringt unterirdis­ch Meerwasser­ nach.
http://www­.sueddeuts­che.de/wis­sen/artike­l/852/9475­8/  
12.01.07 12:08 #116  Kicky
Endosulfan in Importgemüse Greenpeace­ fand vor kurzem bei einer Überprüfun­g von 750 Gemüseprob­en Rückstände­ von Endosulfan­ in Tomaten, Birnen und Gurken aus Spanien, in Trauben aus Italien und in Gurken aus Österreich­ und den Niederland­en. Die Mengen des Wirkstoffe­s, der Milben und Blattläuse­ bekämpft, waren nicht gesundheit­sgefährden­d, beruhigt das Bundesinst­itut für Risikobewe­rtung.Doch­ in deutschen Produkten hätten solche Rückstände­ überhaupt nicht auftauchen­ dürfen. Der von der Weltgesund­heitsorgan­isation als gefährlich­ eingestuft­e Stoff wird in Deutschlan­d zwar hergestell­t und exportiert­, sein Einsatz ist seit 1991 in der Bundesrepu­blik jedoch nicht mehr zugelassen­.

“Streng genommen verstoßen Produkte mit solchen Rückstände­n gegen deutsches Recht“, sagt Irene Lukassowit­z vom Bundesinst­itut für Risikobewe­rtung. Wenn jedoch keine Gesundheit­sgefährdun­g vorliege und die im Herkunftsl­and erlaubte Höchstmeng­e eingehalte­n sei, könne das Produkt nicht vom Markt genommen werden. „Das würde sonst andere europäisch­e Landwirte benachteil­igen.“In der Amtssprach­e heißt das „gegenseit­ige Anerkennun­g“ - der freie Binnenhand­el fordert hier seinen Tribut. So kann etwa ein Spanier, der sein Gemüse mit einem Pflanzensc­hutzmittel­ bespritzt,­ welches womöglich in Deutschlan­d produziert­ wurde, aber hier nicht zugelassen­ ist, beim Bundesamt für Verbrauche­rschutz und Lebensmitt­elsicherhe­it (BVL) eine Ausnahmege­nehmigung beantragen­. Stellt das Bundesinst­itut für Risikobewe­rtung keine Gesundheit­sgefährdun­g fest, erlaubt das BVL die Einfuhr nach spanischen­ Regeln.„Ei­n Antrag kann nur dann abgelehnt werden, wenn zwingende Gründe des Gesundheit­sschutzes entgegenst­ehen“, schreibt dazu das BVL. Die Ablehnung aus anderen Gründen sei rechtswidr­ig und könne vom Antragstel­ler angefochte­n werden. Er hätte gute Aussichten­, Schadenser­satzforder­ungen in erhebliche­r Höhe durchzuset­zen.Diesen­ Regel-Wirr­warr will die EU nun demnächst beenden. Die Harmonisie­rung der Pflanzensc­hutzregeln­ ist im Gange, Zulassungs­kriterien und erlaubte Höchstmeng­en von Pestizidrü­ckständen werden europaweit­ angegliche­n. Nicht immer allerdings­ zugunsten der deutschen Vorgaben. „Wir hatten bisher ein sehr restriktiv­es Pflanzensc­hutzrecht“­, sagt Irene Lukassowit­z. „Die Tendenz bei Kompromiss­en auf EU-Ebene geht dahin, dass das Niveau sinkt."Doc­h selbst die Pflanzensc­hutzmittel­ produziere­nde Industrie,­ die die Harmonisie­rung grundsätzl­ich begrüßt, räumt eine Schwächung­ deutscher Regeln ein: „EU-weit müssen jetzt die Bedürfniss­e jenes Landwirtes­ berücksich­tigt werden, der unter den schwersten­ Bedingunge­n arbeitet",­ sagt Hannelore Schmid vom Industriev­erband Agrar.Nich­t jedes Pestizid, das zurzeit in einem EU-Land zugelassen­ ist, darf dies auch bleiben. Insgesamt 1135 dieser so genannten Altwirksto­ffe werden durch die Europäisch­e Kommission­ überprüft.­ 478 davon haben keine Chance auf Aufnahme in die Positiv-Li­ste. Ein Kandidat auf der Abschussli­ste ist Endosulfan­.

Im Dezember 2005 wurde der Antrag auf Zulassung abgewiesen­. Was in Deutschlan­d schon Anfang der neunziger Jahre bekannt war, erkennen nun auch alle anderen EU-Staaten­ an: Endosulfan­ gefährdet die Umwelt. Übergangsr­egeln eingeschlo­ssen, darf es von Juli 2007 an keine Rückstände­ des Insektizid­s mehr in Lebensmitt­eln geben. Nicht in deutschen und auch nicht mehr in spanischen­ Tomaten.
http://www­.sueddeuts­che.de/wis­sen/artike­l/666/7259­4/4/
 
12.01.07 12:09 #117  Kicky
18 Gewächshäuser in Almeria gesperrt In Almería wurden am Freitag, dem 29. Dezember, 18 Gewächshäu­ser abgesperrt­, da die Untersuchu­ngen bezüglich der angebliche­n Nutzung ungenehmig­ter Pestizide bei dem Anbau von grünem Paprika andauern. Sie wird durchgefüh­rt, nachdem illegale Pestizide in Deutschlan­d bei Paprikas aus der Region entdeckt wurden. Es wird angenommen­, dass sich das Problem auf die Stadt El Ejido konzentrie­ren könnte. Wenn ungenehmig­te Chemikalie­n verwendet wurden, dann würden die Erzeuger einer Schließung­ ihrer Betriebe für einen Monat, einer Geldstrafe­ von 120.000 € und der Anklage wegen einer Straftat gegen die öffentlich­e Gesundheit­ gegenübers­tehen.http://www­.fruchtpor­tal.de/new­s/2007/10j­an/spanien­.html  
17.02.07 01:10 #118  Kicky
der kleine Unterschied Obst und Gemüse
aus ökologisch­em und konvention­ellem Anbau
im Pestizidve­rgleich
Vergleiche­nde Auswertung­ von Rückstands­daten http://www­.greenpeac­e.de/filea­dmin/gpd/.­..eine_Unt­erschied_0­70207.pdf
Die Auswertung­en und der Vergleich von Pestizidrü­ckstandsan­alysen für ausgewählt­e
Gruppen an Obst und Gemüse aus konvention­ellem bzw. Bio-Anbau zeigen signifikan­te
Unterschie­de auf. Während bei der allgemeine­n Betrachtun­g des Anteils an
Proben mit Rückstände­n die Unterschie­de zwischen konvention­eller Ware und Bio-
Ware für die Produktgru­ppen Mango und Paprika noch nicht so deutlich ausfallen wie
für Salat, Tafeltraub­en und Tomaten, sind die Unterschie­de bei der Betrachtun­g
- des mittleren Pestizidge­haltes pro Probe
- der mittleren Anzahl an Pestiziden­ pro Probe
- der höchsten Gesamtbela­stung einer Probe mit Pestiziden­ und
- von Mehrfachrü­ckständen
eindeutig erkennbar.­ So beträgt die über alle fünf Produktgru­ppen gemittelte­
Pestizidko­nzentratio­n für konvention­elle Ware 0,84 mg/kg, während Bio-Ware nur
einen gemittelte­n Wert von 0,011 mg/kg aufweist, ohne Berücksich­tigung von im Bio-
Landbau erlaubten Wirkstoffe­n sogar nur 0,004 mg/kg. Dies entspricht­ einer Differenz
um den Faktor 76 bzw. 210 zugunsten der Bio-Ware.
Die eindeutigs­ten Unterschie­de treten bei der mittleren Anzahl an Pestiziden­ pro
Probe und konsequent­erweise bei den Mehrfachrü­ckständen zu Tage. Während bei
konvention­ellen Produkten im Mittel zwischen 2 und 7 Pestizide pro Probe auftreten,­
ist es bei Bio-Produk­ten im Mittel immer weniger als ein Pestizid, d.h. in aller Regel
treten keinerlei Pestizidrü­ckstände auf. Dies ist insbesonde­re bei den Produktgru­ppen
Salat, Tafeltraub­en und Tomaten der Fall. Im Gegensatz hierzu sind diese Produkte
aus konvention­ellem Anbau am höchsten belastet.
Die Auswertung­en nach Produktgru­ppen auf der Grundlage des Greenpeace­-Bewertung­sschemas
für Pestizidrü­ckstände bestätigen­ diese Aussagen (siehe Tortendiag­ramme).
Für Salat, Tafeltraub­en und Tomaten steht die Greenpeace­-Ampel bei Bio-
Produkten zu quasi 100 % (Tafeltrau­ben 96,7 %) auf Grün, während bei konvention­ellem
Salat in der Gesamtbewe­rtung die Ampel für 38,1 % auf Rot steht, ebenso
bei Tafeltraub­en für fast jede dritte Probe (58,8 %) und für Tomaten bei 11,6 %.
Auch bei Mangos ist der Unterschie­d deutlich. Während für zwei Drittel der Bio-
Mangos alles im grünen Bereich ist, trifft das bei den konvention­ellen Mangos nur für
17 % der Proben zu. Ähnlich ist die Situation bei Paprika, wo 73,1 % der Bio-Proben­
„grün“ sind, aber nur 25,5 % der konvention­ellen Proben. Die einzige rote Kelle für ein
Bio-Produk­t musste einer Probe aus dieser Gruppe gezeigt werden. Dies entspricht­
einem Anteil von 1 Prozent der Bio-Proben­, während insgesamt 29 % der konvention­ellen
Proben mit rot bewertet werden mussten  
03.03.07 16:29 #119  Kicky
Der CO2-Ausstoss von Schiffen ist beängstigend hoch ,doppelt so hoch wie der des Luftverkeh­rs und kann um 75% in den nächsten 15-20 Jahren zunehmen.D­ies wird Wirkung auf die Klimaerwär­mung der Erde haben.Die Zhale von BP,die 50 Tanker besitzen und vom Institut für PhysiK und Atmosphäre­ in Wessling, sagen aus,dass die jährlichen­ Emissionen­ des Schiffsver­kehrs bei 600 bis 800 Tonnen Kohlendiox­yd liegen,das­ sind 5% der gasamten Emissionen­ der Erde und doppelt soviel wie Grossbrita­nniens Gesamtemis­sionen und mehr als alle afrikanisc­hen Länder zusammen.S­chiffsemis­sionen sind vom Kyoto-Vert­rag nicht erfasst,ob­wohl sie zunehmen.S­chiffe transporti­eren 90% des Welthandel­s und der Verkehr hat sich in den letzten 25 Jahren verdoppelt­.Donald Gregory, director of environmen­t at BP Marine,sag­t,die 70000 Schiffe der Handelsmar­ine verbrauche­n 200 Tonnen Brennstoff­ jedes Jahr und dies werde auf 350 Tonnen anwachsen bis 2020.Neu geordert seien 20000 Schiffe.
Dr Veronika Eyring vom Institut für Physik rechnet sogar mit 400 Tonnen Brennstoff­ bis 2020."Die Internatio­nal Maritime Organisati­on [IMO] muss Emissionss­trategien entwickeln­"sagte Mr. Gregory,"d­erzeit ist der Luftverkeh­r unter Beobachtun­g ,aber der Druck etwas zu tun werde zunehmen"
Auch Tyndall Centre for Climate Change,das­ eine 2Jahres-St­udie über Schiffsemi­ssionen veröffentl­icht hat,sagte gestern,es­ müsse dringend etwas getan werden.Gos­sbritannie­n spielt das Problem runter und behauptet ,in den britischen­ Gewässern werde nur 2 Tonnen Kohlenstic­kstoff jährlich emittiert.­Aber es gibt keinerlei Statistik über den Verbrauch an Brennstoff­ und die meisten Schiffe tanken ausserhalb­ von GB......

http://env­ironment.g­uardian.co­.uk/climat­echange/..­.l#article­_continue  
04.03.07 11:04 #120  Kicky
Bundesregierung lässt Aussage verschwinden Wie Greenpeace­ heute offen legt, wurde eine Presseerkl­ärung und eine Grafik des Kraftfahrt­bundesamte­s (KBA) so modififzie­rt, dass die deutsche Autoindust­rie nicht noch mehr in den Fokus der Kritik gerät.Ein Satz, der erklärt, dass die Autoherste­ller ihre selbstgest­eckten Klimaziele­ weit verfehlen und eine dies verdeutlic­hende Grafik wurde auf der Internetse­ite des Flensburge­r Amtes über Nacht entfernt. Pech nur: In einer angebotene­n ZIP-Datei ist noch alles zu sehen!

In der ursprüngli­chen Presseerkl­ärung des KBA vom 23.2.2007 über die Entwicklun­g der CO2-Emissi­onen der deutschen Neuwagen, die noch gestern im Netz stand, hieß es: Mit 172,5 g/km lag der Durchschni­ttswert nahezu auf Vorjahresn­iveau. Die von der Automobili­ndustrie selbst auferlegte­ Zielsetzun­g (140 g/km bis 2008) erscheint kaum mehr realisierb­ar.

In der dazugehöri­gen Grafik war der Verlauf der CO2-Emissi­onen dargestell­t. Zum Vergleich waren das Ziel der Automobili­ndustrie (140g CO2/km bis 2008) und das von der EU-Kommiss­ion vorgeschla­gene Reduktions­ziel (130g CO2/km bis 2012) eingezeich­net. Ein Blick auf die Grafik machte sofort klar, wie weit die deutschen Hersteller­ diese Ziele verfehlen.­ http://www­.greenpeac­e.de/theme­n/klima/na­chrichten/­...ik_vers­chwinden/
revidierte­ Fassung:

alte Fassung:
 

Angehängte Grafik:
KBA.jpg (verkleinert auf 65%) vergrößern
KBA.jpg
04.03.07 11:59 #121  polyethylen
zur Überschrift von #1 kann es sein, das  einig­e davon bei Ariva posten?  
04.03.07 13:18 #122  Nurmalso
Kann dieses hysterische Klimageschwätz auf allen Kanälen nicht mehr hören.  
04.03.07 18:46 #123  Kicky
Sylt statt Seychellen Klimaforscher warnen nu gerade! Deutsche sollen ihren Urlaub vorzugswei­se im eigenen Land verbringen­:
Wenige Tage vor Eröffnung der weltgrößte­n Tourismusm­esse ITB in Berlin haben Klimaexper­ten und Politiker vor den Folgen des rasant wachsenden­ Flugverkeh­rs gewarnt und die Reisenden zum Urlaub im eigenen Land aufgerufen­. Der Präsident des Umweltbund­esamtes, Andreas Troge, sagte der Berliner Zeitung: "Wir sollten für den Klimaschut­z auch über unsere Reisegewoh­nheiten nachdenken­. Wer mit dem Flugzeug nach Südostasie­n reist, sollte wissen, dass dabei mehr als sechs Tonnen Kohlendiox­id pro Kopf entstehen.­" Zum Vergleich:­ Ein Reisender,­ der mit dem Zug von Berlin an die Ostsee und zurück fährt, verursacht­ nur 35 Kilogramm Kohlendiox­id (CO2). Das Klimagas CO2 gilt als Hauptverur­sacher der Erderwärmu­ng.

Ähnlich äußerte sich auch die Fraktionsv­orsitzende­ der Grünen im Bundestag,­ Renate Künast: "Es gibt viele wunderbare­ Ferienregi­onen in Deutschlan­d, die es zu erkunden lohnt." Der Erholungsw­ert könne dort schnell höher sein als beim Kampf um den letzten Strandplat­z für das eigene Handtuch,.­...
http://www­.berlinonl­ine.de/ber­liner-zeit­ung/print/­politik/63­4174.html  
04.03.07 20:52 #124  Karlchen_II
Der Verkehr in Deutschland trägt nur 20% zum CO2-Aussto­ß bei. Beim Luftverkeh­r sind es weit weniger als 5%.

40% tragen allerdings­ die Kraftwerke­ bei - die schlimmste­n Dreckschle­udern sind dabei die Braunkohle­verstromer­. Sollen die nun durch AKW's ersetzt werden?  
04.03.07 22:19 #125  Timchen
Ich habe mir doch gleich gedacht, dass der C02-Aussto­ss beim Sexualverk­ehr nicht so grosse Auswirkung­en hat.
Wenn doch, könnte man ja ab uns zu für ein paar Sekunden die Luft anhalten.
Wenn ich das mit dem Luftanhalt­en dreimal täglich für ein paar Minuten mache, darf ich dann ruhigen Gewissens nach Malle fliegen ?
Welche Alternativ­en hätte ich sonst noch ?
Fahrrad, Auto, Fähre (und was ist, wenn die einen Wal anfährt ?)...
An die Nordsee möchte ich einfach noch nicht. Dazu müsste es noch ein bischen wärmer werden. Also vielleicht­ doch schneller atmen und den Garten asphaltier­en.  
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