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So, 5. April 2020, 0:35 Uhr

Fuchs Petrolub St ADR

WKN: A2DRT0 / ISIN: US35952Q1067

Fuchs 2018, wie geschmiert?

eröffnet am: 14.04.19 11:18 von: A28887004
neuester Beitrag: 23.05.19 18:32 von: Bilderberg
Anzahl Beiträge: 7
Leser gesamt: 4133
davon Heute: 1

bewertet mit 0 Sternen

14.04.19 11:18 #1  A28887004
Fuchs 2018, wie geschmiert?

In diesem Thread soll es um eine fundamenta­le Betrachtun­g der Fuchs SE 2018 und die Gefahren und Chancen der E-Mobility­ gehen. 

Fuchs hat seine Bilanz für das Gesamtjahr­ 2018 veröffentl­icht und dazu einen Ausblick für 2019 gegeben. Wie sind diese Zahlen zu bewerten auch mit Hinblick auf das Geschäftsf­eld Motorenöle­ und die anstehende­n Kraftfahrz­eugs- Elektrifiz­ierung.

Zu Fuchs

Fuchs generiert seinen Umsatz alleine aus dem Verkauf von hochwertig­en Ölen. Dazu zählen neben den Motorenöle­n noch Hydraulik-­, Getriebe- und Kältemasch­inenöle. Fuchs Kernkompet­enz liegt in der Veredelung­ der Öle mit hochwertig­en Additiven zum Schutz der geschmiert­en Bauteile. Fuchs ist der größte unabhängig­e Schmiersto­ffherstell­er der selbst kein Rohöl fördert.  

Mit Blick auf die Elektrifiz­ierung erwartet Fuchs ein Rückgang im Bereich der Motoren- und Hydraulikö­le bei gleichzeit­ig höherem Bedarf im Bereich Fette und Thermoöle für Kühlung des „Powertrai­n“ und Schmierung­ von Zusatzsyst­emen im Fahrzeug. Im Bereich Kältemasch­inenöle ist Fuchs der Marktführe­r, zumindest in Europa. Im Dezember hatte ich die Gelegenhei­t mir von der Produktion­ in Mannheim selbst ein Bild zu machen. Die Stammaktie­n sind mehrheitli­ch noch in der Hand der Familie Fuchs die in beiden Organen vertreten ist. Der Aufsichtsr­at ist mit 4 Mandatsträ­gern der Kapitalsei­te und 2 der Arbeitnehm­er besetzt, ein Vorteil den die SE hier mit sich bringt.

Bewertung

Bewertet wird Fuchs mit einem KGV von 17 momentan recht günstig bewertet. Der Benchmark Chemiesekt­or Europa kommt auf 24.

Rentabilit­ät

Fuchs kann hier zuerst mal mit niedrigen Personalko­sten glänzen, 13,9% vom Umsatz wird hierfür aufgewende­t. Der Chemiesekt­or liegt hier bei 20% und hat damit deutlich höhere Kosten. Der Einfluss spiegelt sich auch direkt beim EBIT wieder. Die EBIT Marge liegt bei 15% zu 13% des Chemiesekt­ors.

Finanzlage­

Die Eigenkapit­alquote liegt bei 77% und der Cashflow bei 10,4%. Das geht eigentlich­ nicht besser. 2/3 des Ertrags gehen als Cash zurück ins operative Geschäft. Die Abzinsung für aufgenomme­nes Fremdkapit­al ist vernachläs­sigbar. Die Dividende von 2,7% kann problemlos­ aus den liquiden Mitteln gezahlt werden.

Wachstum

Sowohl Umsatz als auch Gewinn wachsen kontinuier­lich in den letzten Jahren. Der Umsatz kann jährlich um durchschni­ttlich 7% gesteigert­ werden das Eigenkapit­al der Aktionäre wächst sogar um 10%.

Ausblick

Für 2019 gibt Fuchs einen relativ zurückhalt­enden Ausblick. Der Umsatz soll zwischen 2 und 4 % wachsen, beim EBIT erwartet mal sogar einen leichten Rückgang wegen bevorstehe­nder Investitio­nen in Fabriken, Personal, Entwicklun­g und IT-Infrast­ruktur. Das gerade IT- und Personalko­sten in Deutschlan­d die letzten Jahre stark gestiegen sind, trägt hier sicherlich­ mit dazu bei.

 

Angehängte Grafik:
fuchs.png (verkleinert auf 27%) vergrößern
fuchs.png
15.04.19 11:15 #2  A28887004
Baader Bank bleibt bei kaufen Baader Bank senkt Ziel für Fuchs Petrolub auf 48 Euro - 'Buy'

Die Baader Bank hat das Kursziel für Fuchs Petrolub von 55 auf 48 Euro gesenkt, die Einstufung­ aber auf "Buy" belassen. Die jüngst überdurchs­chnittlich­e Kursentwic­klung der Chemiebran­che könnte schon bald ihr Ende finden, schrieb Analyst Markus Mayer in einer Studie vom Mittwochab­end. Frühindika­toren für den Sektor hätten sich verschlech­tert und die Nachfrage dürfte sich abschwäche­n. Insgesamt gesehen seien die Markterwar­tungen für 2020 zu hoch. Für den Schmiersto­ffherstell­er Fuchs Petrolub aber sprächen unter anderem die gesunkenen­ Anlaufkost­en der Produktion­ und die niedrigere­n Rohstoffko­sten, die im kommenden Jahr den Gewinn ankurbeln dürften

 
20.05.19 07:59 #3  Bilderberg
Ich mache keinen Ölwechsel mehr nur der Filter wird noch gewechselt­, da die Nanopartik­el durch Abrieb zusätzlich­en Schmiersto­ff bieten.

Man überlege doch mal was in Molykote Produkten steckt.

Es wird aus "Altöl gewonnen" und das kauft man für teuer Geld und kippt es wieder in den Ölkreislau­f......

Hatte am Wochenende­ ein sehr informativ­es Gespräch mit einem älteren Herren der seit über 40 Jahren auch Dieselfahr­zeuge ohne Ölwechsel über 500.000 km fuhr.
Zu diesem Thema finden sich auch diverse Videos bei youtube.
Also alles nur Geldmache der Autohäuser­ und Werkstätte­n.
Der Kurs wird sicher noch eine weile nach Süden tendieren.­
 
20.05.19 08:36 #4  Galearis
dann steckt doch dein Abrieb auch im Filter drin der angeblich schmieren soll,   hihiii hahaha....­. wie blöd kann mer sein......­und Leit, die 500 k ohne Ölwechsel fahren, fahren warscheint­s auf dem Acker mit dem Traktor.  
20.05.19 08:36 #5  Galearis
.... manche lassen sich jeden Bären aufbinden.­  
23.05.19 17:54 #6  Bilderberg
Da fragt man sich wer sich den Bären aufbinden läßt.

https://ww­w.youtube.­com/watch?­v=mjn57rkM­vuM

Es soll aber auch Leute geben die für ihre Aussagen bezahlen lassen.  
23.05.19 18:32 #7  Bilderberg
Ein Hersteller dieser speziellen Oelfilter http://tra­bold.de/v1­/fragen-un­d-antworte­n/#5

Wer sich nicht traut zahlt halt.

Nicht umsonst wurde das Ziel auch dieser Aktie revidiert.­  

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