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So, 6. Dezember 2020, 2:48 Uhr

Wochenausblick: Schnäppchenjäger verhindern Einbruch


19.10.20 12:23
Redaktion boerse-frankfurt.de

Bulle und Baer auf der Galerie

Die rasant steigenden Corona-Zahlen hierzulande und im übrigen Europa schüren Sorgen vor einem zweiten Lockdown. Doch insgesamt zeigt sich der Aktienmarkt erstaunlich stabil. Größere Kursgewinne erwarten die meisten Analysten vorerst aber nicht.



19. Oktober 2020. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Wieder einmal scheint der DAX die schlechten Corona-Nachrichten abzuschütteln: Nach dem kurzen Rücksetzer am Donnerstag liegt der Index am Montagmorgen bei x Punkten. „Die letzten Kursabschläge, die aus zunehmenden Corona-Ängsten resultierten, wurden zu großen Teilen von Schnäppchenjägern aufgefangen“, kommentiert Chris-Oliver Schickentanz von der Commerzbank. Doch die Sorgen um eine zweite Welle sind da. Die nahende Präsidentschaftswahl in den USA ist ein weiterer Unsicherheitsfaktor. Derzeit liegt zwar der Demokrat Joe Biden klar vorn, doch schon vor vier Jahren hatten die Umfragen ein falsches Bild gezeichnet.


„Rücksetzer lieferte Vorgeschmack für die kommenden Tage“


Christian Schmidt von der Helaba weist darauf hin, dass der Rücksetzer des DAX am Donnerstag phasenweise deutlich ausfiel. „Die dabei zu beobachtende Dynamik lieferte möglicherweise einen Vorgeschmack darauf, was in den kommenden Tagen auf die Marktteilnehmer zukommen könnte, wenn sich die Nachrichtenlage nicht nachhaltig entspannt“, meint der Analyst. Außerdem sei der Brexit noch immer nicht geklärt. „Und ob man sich in den USA auf ein Corona-Hilfspaket verständigen kann, ist ebenfalls ungewiss.“


Christian Schmidt

Schmidt


Charttechnik ohne klare Signale


Nach Ansicht von Martin Utschneider von Donner & Reuschel stimmt das aktuelle Stimmungsbild, gepaart mit einer extrem hohen Liquiditätsquote sowohl bei den institutionellen als auch bei den privaten Investoren und Anlegern, nach wie vor positiv. Daher rechnet der technische Analyst schon für heute mit einem „Gap-Closing“ bei 12.975 Indexzählern sowie dem Überschreiten der 38-Tage-Linie bei 12.957 Punkten. „Die Aussichten für eine Fortsetzung der bereits angedeuteten Jahresendrally sind recht gut.“


 „Es ist offensichtlich, dass der DAX noch immer nicht die Kraft aufbringt, über den langjährigen Widerstand zu steigen“, erklärt Christoph Geyer von der Commerzbank. Der MACD-Indikator stehe kurz davor, das Verkaufssignal des Stochastik-Indikators zu bestätigen. Die Umsätze seien weiterhin rückläufig. „Auch wenn nach dem Bruch des Aufwärtstrends keine Abwärtsdynamik aufgekommen ist, kann sich der DAX lediglich in einer Seitwärtsrange halten.“ Einen Ausbruch nach oben erwartet Geyer zunächst nicht.


Wichtige Konjunkturdaten stehen in dieser Woche kaum an, allerdings veröffentlichen wieder einige Unternehmen ihre Zahlen für das dritte Quartal, hierzulande allerdings nur Adressen aus der zweiten Reihe.  


Geyer


Wichtige Konjunktur- und Wirtschaftsdaten


Montag, 19. Oktober


4.00 Uhr. China: BIP 3. Quartal, Einzelhandelsumsatz September, Industrieproduktion September.


Donnerstag, 22. Oktober


USA: TV-Duell Trump/Biden. Die DekaBank weist darauf hin, dass Biden seinen Vorsprung nach der hitzigen ersten TV-Debatte am 29. September in den Umfragen weiter ausbauen konnte. Das anstehende TV-Duell werde daran kaum etwas ändern. Dennoch bleibe der Wahlausgang unsicher. Die Bank erwarte einen knappen Sieg von Joe Biden. „Dabei besteht das Risiko, dass Trump ein knappes Wahlergebnis anzweifeln wird.“


Freitag, 23. Oktober


9.30 Uhr. Deutschland: Einkaufsmanagerindex Oktober.


10.00 Uhr. Eurozone: Einkaufsmanagerindex Oktober. Die neuerlichen Corona-Beschränkungen im Euroraum treffen laut Commerzbank vor allem den Dienstleistungssektor. Der Einkaufsmanagerindex für diesen Sektor sei im Oktober wohl den dritten Monat in Folge gefallen. Konkret erwarten die Analysten einen Wert von 47,5 (Konsens: 47,5). Dagegen verharre der Index für das Verarbeitende Gewerbe mit 53,5 (Konsens: 53,1) weiter klar im expansiven Bereich


Von: Anna-Maria Borse


19. Oktober 2020, © Deutsche Börse AG




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