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Do, 22. Oktober 2020, 13:27 Uhr

BMW Vz

WKN: 519003 / ISIN: DE0005190037

US-Pensionskassen verklagen Allianz - Uber bekundet Interesse am Ride-Hailing-Venture von BMW und Daimler


29.09.20 14:23
XTB

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die europäischen Aktienmärkte zeigen am Dienstag eine gewisse Schwäche, so die Experten von XTB.

Die Schwäche könnte die Unsicherheit im Zusammenhang mit dem großen Risikoereignis widerspiegeln, das für 03:00 Uhr angesetzt sei: Die erste US-Präsidentschaftsdebatte. Trump und Biden würden sich in einer 90-minütigen Debatte gegenüberstehen, die die Umfrageergebnisse beeinflussen und frühe Erwartungen darüber prägen könnte, wer im November die Wahl gewinnen könnte. Die Händler sollten dies im Hinterkopf behalten, wenn sie heute und morgen mit risikoreichen Anlagen wie Aktien handeln würden.

Der DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) habe eine beeindruckende Rallye von 5% gegenüber dem Tief vom Freitag verzeichnet und es geschafft, die Obergrenze der Overbalance-Struktur zu durchbrechen. Der Vorstoß sei jedoch heute Morgen in der Nähe der 12.900-Punkte-Marke gestoppt worden und es sei eine starke Abwärtsbewegung gefolgt. Der deutsche Leitindex versuche, wieder über die wichtige Zone zwischen 12.800 Punkten und dem Fibonacci-Retracement von 50% der Ende Juli begonnenen Aufwärtsbewegung zu klettern.

Für heute seien zwei wichtige Veröffentlichungen geplant: Der deutsche VPI (14:00 Uhr) und das CB-Verbrauchervertrauen (16:00 Uhr). Beide würden jedoch wahrscheinlich keine größeren Bewegungen bei den Aktien auslösen, da die Anleger vermutlich auf die erste US-Präsidentschaftsdebatte heute Abend (03:00 Uhr) warten würden. Die Händler könnten heute Nacht bei den Futures mit einer erhöhten Volatilität rechnen und angesichts der begrenzten Liquidität könnten die Bewegungen erheblich sein. Das Fibonacci-Retracement von 61,8% bei 12.665 Punkten könnte als erste große Unterstützung angesehen werden, während der Bereich um die 12.900 Punkte wieder in den Fokus rücken könnte, sollte es zu einem Ausbruch über 12.800 Punkte kommen.

Unternehmensnachrichten

Einem Bloomberg-Bericht zufolge erwäge Uber Technologies (ISIN: US90353T1007, WKN A2PHHG, Ticker-Symbol: UT8. NYSE-Ticker: UBER) die Abgabe eines Angebots für Free Now, das gemeinsame Ride-Hailing-Venture von BMW (ISIN: DE0005190003, WKN: 519000, Ticker-Symbol: BMW, NASDAQ OTC-Symbol: BAMXF) und Daimler (ISIN: DE0007100000, WKN: 710000, Ticker-Symbol: DAI, Nasdaq OTC-Symbol: DDAIF). Uber habe sein Interesse bekundet, nachdem Free Now Schwierigkeiten gehabt habe, inmitten der Coronavirus-Pandemie neue Investoren zu finden. Der Kauf würde die Präsenz von Uber in Europa und Lateinamerika stärken. Über den möglichen Kaufpreis gebe es keine Neuigkeiten, aber Daimler habe seine Hälfte des Joint Ventures Ende des 2. Quartals 2020 mit rund 720 Millionen Dollar bewertet.

Reuters berichte, dass US-Pensionskassen die Allianz ((ISIN: DE0008404005, WKN: 840400, Ticker-Symbol: ALV, Nasdaq OTC-Symbol: ALIZF) verklagt hätten, weil sie ihre Investitionen während der Coronavirus-Pandemie nicht geschützt hätten. Eine Gruppe von Pensionsfonds, die US-Lkw-Fahrer, Lehrer und U-Bahn-Beschäftigte vertrete, die Klage eingereicht hätten, habe Berichten zufolge während des Ausverkaufs zu Beginn des Jahres rund 4 Milliarden Dollar verloren.

Bei der Berenberg Bank habe Beiersdorf (ISIN: DE0005200000, WKN: 520000, Ticker-Symbol: BEI, Nasdaq OTC-Symbol: BDRFF) eine Aufwertung erhalten. Die Bank habe die Empfehlung für die Aktie von "verkaufen" auf "halten" angehoben. Das Kursziel sei auf 94 Euro festgelegt worden. Berenberg habe gesagt, nach dem Ausverkauf der Pandemie sei Beiersdorf nun fair bewertet. (29.09.2020/ac/a/m)




 
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