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Do, 6. August 2020, 18:51 Uhr

STS Group

WKN: A1TNU6 / ISIN: DE000A1TNU68

STS Group-Aktie: Gute Einstiegsgelegenheit - Aktienanalyse


15.06.18 15:50
AnlegerPlus

München (www.aktiencheck.de) - STS Group -Aktienanalyse von "AnlegerPlus News":

Am 01. Juni wagte die im bayerischen Hallbergmoos beheimatete STS Group AG (ISIN: DE000A1TNU68, WKN: A1TNU6, Ticker-Symbol: SF3) den Sprung aufs Börsenparkett, so die Redaktion der "AnlegerPlus News" in der aktuellen Veröffentlichung.

Vorheriger Alleinaktionär sei die ebenfalls börsennotierte Beteiligungsgesellschaft Mutares AG gewesen, die auch weiterhin maßgeblich beteiligt bleiben möchte. Sei der Börsenneuling auch ein Kandidat für Privatanlegerdepots?

Die STS Group bezeichne sich selbst als einen weltweit führenden Nutzfahrzeug-Systemlieferant für die Automobilindustrie im Soft- und Hard-Trim-Bereich. Die Produktion erfolge in derzeit 16 Werken in Frankreich, Italien, Deutschland, Polen, Mexiko, Brasilien und China. Dort würden Kunststoff- und Akustikkomponenten wie z. B. feste und flexible Fahrzeugverkleidungen, geräusch- und vibrationsdämpfende Werkstoffe und ganz heitliche Innenraum- und Außenverkleidungs-Systeme hergestellt.

Als technologisch führend sehe sich STS in der Herstellung von Kunststoff-Spritzguss, Akustik-Spezialprodukten und SMC (Sheet Molding Compound). SMC-Technologie werde in der Elektromobilität insbesondere im Bereich des leichten Fahrzeugbaus verwendet und könne Metallkomponenten effizient ersetzen. Das Kundenportfolio umfasse führende internationale Nutzfahrzeug- und Automobilhersteller. Die Unternehmensgruppe beschäftige weltweit mehr als 2.500 Mitarbeiter.

Die Historie der Gesellschaft, insbesondere hinsichtlich der letzten beiden Geschäftsjahre, sei von Wachstum durch externe Akquisitionen gekennzeichnet. Die STS-Gruppe sei ursprünglich aus dem Erwerb des in Italien ansässigen Nutzwagen- und Leichtfahrzeuggeschäfts des Automobillieferanten Autoneum hervorgegangen, welches 2013 von der Mutares AG erworben worden sei. Nach dem Aufbau der STS-Marke habe die STS-Gruppe 2015 mit der Errichtung einer neuen Produktionsstätte in Polen begonnen, um zusätzliche Produktionskapazitäten anbieten und die Nähe zu ihren Kunden bewahren zu können. Im Dezember 2016 habe STS das Lkw-Geschäft des französischen Automobilzulieferers Novares France erworben. Mit der Akquisition des LKW-Teile-Zulieferergeschäfts der Plastic-Omnium-Gruppe im Juni 2017 habe STS schließlich das Produktportfolio von Duroplast-Außenteilen und -modulen für LKW-Kabinen und leichte Nutzfahrzeuge erweitert.

Im Geschäftsjahr 2017 habe STS Umsätze von 304 Mio. Euro und ein EBITDA von 55 Mio. Euro generiert. Auf Pro-forma-Basis - unter der Annahme, dass die durchgeführten Akquisitionen alle zum 1. Januar 2017 vollzogen worden wären - habe STS sogar Umsätze von 425 Mio. Euro und ein EBITDA von 66 Mio. Euro generiert. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres habe STS einen Umsatz in Höhe von rund 109 Mio. Euro erzielt. Operativ habe die Gesellschaft ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von 3,5 Mio. Euro verzeichnet. Das im Wesentlichen um Aufwendungen für den Börsengang und die damit notwendige Umstellung der Konzernrechnungslegung auf die International Financial Reporting Standards (IFRS) bereinigte EBITDA habe eine Höhe von ca. 8,1 Mio. Euro erreicht.

Der Vorstandsvorsitzende der Gesellschaft, Andreas Becker, habe sich mit der Vorlage der Quartalszahlen optimistisch gezeigt: "Wir sind mit dem Start in das neue Geschäftsjahr sehr zufrieden und planen, unseren profitablen Wachstumskurs auch im Gesamtjahr 2018 fortzusetzen. Dazu werden wir konsequent an der bereits erfolgreich verlaufenden Integration arbeiten und Prozesse weiter optimieren."

Im Rahmen des Börsengangs seien insgesamt 2,3 Mio. Aktien zu einem Angebotspreis von 24 Euro platziert worden. Das Platzierungsvolumen habe 55 Mio. Euro betragen, wovon der STS Group AG 24 Mio. Euro als Bruttoemissionserlös zugeflossen seien. Der Emissionserlös solle vorrangig für die weitere Expansion in China und Nordamerika verwendet werden.

Der Anteil des Streubesitzes betrage nach dem Börsengang 38%. Die Mutares AG beabsichtige eigenen Angaben zufolge, Mehrheitsaktionärin der STS Group zu bleiben und die Entwicklung nachhaltig zu unterstützen. Für das kommende Jahr bleibe Mutares auch gar nichts anderes übrig, denn die Aktien seien mit einer Lock-up-Sperre versehen.

Die STS-Aktie notiere aktuell bei 24 Euro und somit auf exakt dem Niveau des Börsengangs. Damit werde das Unternehmen mit 144 Mio. Euro bewertet.

Vor den Hintergrund der ansprechenden Geschäftsentwicklung und dem interessanten Marktumfeld erscheint und diese Bewertung als niedrig und die Experten von "AnlegerPlus News" sehen bei Kursen um das Emissionsniveau eine gute Einstiegsgelegenheit. Das mittelfristige Kursziel würden sie bei 30 Euro ansiedeln, ein Stop-Loss-Limit sollte bei 19 Euro platziert werden. (Ausgabe 6/2018)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze STS Group-Aktie:

XETRA-Aktienkurs STS Group-Aktie:
23,80 EUR +0,87% (15.06.2018, 14:19)

Tradegate-Aktienkurs STS Group-Aktie:
23,85 EUR +1,92% (15.06.2018, 10:43)

ISIN STS Group-Aktie:
DE000A1TNU68

WKN STS Group-Aktie:
A1TNU6

Ticker-Symbol STS Group-Aktie:
SF3

Kurzprofil STS Group AG:

Die STS Group AG (ISIN: DE000A1TNU68, WKN: A1TNU6, Ticker-Symbol: SF3), www.sts.group, ist ein weltweit führender Nutzfahrzeug-Systemlieferant für die Automobilindustrie im Soft und Hard Trim Bereich. Die Unternehmensgruppe, die auf eine Tradition und Expertise seit 1934 zurückblicken kann, beschäftigt weltweit mehr als 2.500 Mitarbeiter und hat im Jahr 2017 einen pro forma Umsatz von über 425 Mio. Euro erzielt. Die STS Group produziert in ihren insgesamt 16 Werken in Frankreich, Italien, Deutschland, Polen, Mexiko, Brasilien und China Kunststoff- und Akustikkomponenten, wie z. B. feste und flexible Fahrzeugverkleidungen, geräusch- und vibrationsdämpfende Werkstoffe und ganzheitliche Innenraum- und Außenverkleidungs-Systeme.

Als technologisch führend gilt STS in der Herstellung von Kunststoff-Spritzguss, Akustik-Spezialprodukten und SMC (Sheet Molding Compound). SMC Technologie wird in der Elektromobilität insbesondere im Bereich des leichten Fahrzeugbaus verwendet und kann Metallkomponenten effizient ersetzen. STS hat einen starken Footprint in China, Europa, Mexiko sowie Brasilien. Das Kundenportfolio umfasst führende internationale Nutzfahrzeug- und Automobilhersteller. (15.06.2018/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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