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Sa, 24. Oktober 2020, 16:02 Uhr

SAF Holland

WKN: SAFH00 / ISIN: DE000SAFH001

SAF-HOLLAND: Aufwärtstrend intakt - Aktienanalyse


09.09.20 08:47
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - SAF-HOLLAND-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Michael Schröder vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie des Zulieferers für die Lkw-Industrie SAF-HOLLAND SE (ISIN: DE000SAFH001, WKN: SAFH00, Ticker-Symbol: SFQ, Nasdaq OTC-Symbol: SFHLF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.

Standardwerte würden in jedes Depot gehören. Doch um dem eigenen Portfolio noch eine gewisse Schärfe zu verleihen, sollte man durchaus noch den einen oder anderen Spezialwert beimischen. "Der Aktionär" setze im Real-Depot auf den Nutzfahrzeugzulieferer SAF-HOLLAND.

Die Gesellschaft habe in den vergangenen Monaten unter den eingetrübten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen gelitten. Kein Wunder: Die Branche reagiere empfindlich auf die wirtschaftliche Lage. Doch allem Anschein nach habe SAF-HOLLAND die Talsohle durchschritten. Der Reihe nach.

Im ersten Halbjahr 2020 sei der Umsatz bei SAF HOLLAND um knapp 32 Prozent auf 475 Millionen Euro gefallen. Das bereinigte EBIT habe sich auf 23,7 Millionen Euro halbiert. Daraus resultiere angesichts der Umstände eine recht ordentliche bereinigte EBIT- Marge von 5,0 Prozent (Vorjahr: 7,2 Prozent). Im vom Lockdown geprägten zweiten Quartal habe diese bei 2,7 Prozent gelegen.

"Zu der guten operativen Ergebnisentwicklung hat neben dem konjunkturresistenteren und margenstarken Ersatzteilgeschäft das Ende September 2019 initiierte globale Programm zur Reduktion der Vertriebs- und Verwaltungskosten beigetragen", so Vorstand Alexander Geis. Damit liege der Hersteller von Achsen und Fahrwerksysteme sowie Sattelkupplungen und Stützwinden nach sechs Monaten am oberen Ende der Bandbreite für 2020 von drei bis fünf Prozent. Die Erlöse sollten am Ende bei 20 bis 30 Prozent unter den 1,3 Milliarden Euro aus dem Vorjahr herauskommen.

Auch wenn die Visibilität noch eingeschränkt sei, würden Branchenkenner im zweiten Halbjahr von einer Erholung des Geschäfts ausgehen. Positiv dürfte sich dabei der höhere Anteil des margenstarken Ersatzteilgeschäfts auswirken. Bei Umsätzen von 950 Millionen Euro könnte die bereinigte Marge sogar knapp oberhalb der angestrebten fünf Prozent herauskommen. Im kommenden Jahr dürfte bei einem Umsatzplus von über 15 Prozent wieder eine Marge von knapp sieben Prozent und damit eine Verdopplung des Gewinns je Aktie auf über 0,60 Euro (2020e: 0,30 Euro) möglich sein. Mit einem KGV21e von 12 sei die Aktie im Peergroup-Vergleich günstig bewertet - vor allem wenn der Konzern auch in den folgenden Jahren auf dem dynamischen Wachstumskurs bleiben würde.

Passend dazu würden die Analysten von Hauck & Aufhauser die Aktie erst bei 13 Euro fair bewertet sehen. Analyst Frederik Bitter habe seine Schätzungen für den Nutzfahrzeugzulieferer nach dem vor allem ergebnisseitig überraschend starken zweiten Quartal angehoben.

Das sei noch Zukunftsmusik. Kurzfristig stehe die Charttechnik im Fokus. Der Aufwärtstrend nach dem Corona-Crash sei intakt. Mit dem Sprung über die 7-Euro-Marke würde ein frisches Kaufsignal mit Ziel acht Euro generiert. Könne auch dieser Widerstand überwunden werden, wäre der Weg aus technischer Sicht im Anschluss in Richtung zweistelliger Kurs geebnet.

"Der Aktionär" spekuliert im Real-Depot auf dieses Szenario, so Michael Schröder. (Analyse vom 09.09.2020)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen/ genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

Börsenplätze SAF-HOLLAND-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs SAF-HOLLAND-Aktie:
6,955 EUR +0,14% (09.09.2020, 08:43)

Xetra-Aktienkurs SAF-HOLLAND-Aktie:
6,95 EUR (08.09.2020)

ISIN SAF-HOLLAND-Aktie:
DE000SAFH001

WKN SAF-HOLLAND-Aktie:
SAFH00

Ticker-Symbol SAF-HOLLAND-Aktie:
SFQ

Nasdaq OTC Ticker-Symbol SAF-HOLLAND-Aktie:
SFHLF

Kurzprofil SAF-HOLLAND SE:

Die SAF-HOLLAND SE (ISIN: LU0307018795, WKN: A0MU70, Ticker-Symbol: SFQ, Nasdaq OTC-Symbol: SFHLF) mit Sitz in Luxemburg ist der größte unabhängige börsennotierte Nutzfahrzeugzulieferer in Europa und beliefert schwerpunktmäßig die Trailer-Märkte. Das Unternehmen zählt mit rund 1.284 Mio. Euro Umsatz im Jahr 2019 zu den international führenden Herstellern von fahrwerksbezogenen Baugruppen und Komponenten, vor allem für Trailer, aber auch für Lkw, Busse und Campingfahrzeuge. Die Produktpalette umfasst neben Achs- und Federungssystemen unter anderem Sattelkupplungen, Kupplungssysteme, Königszapfen und Stützwinden, die unter den Marken SAF, Holland, Neway, KLL, V.Orlandi und York vertrieben werden.

SAF-HOLLAND beliefert die Fahrzeughersteller in der Erstausrüstung (OEM) auf sechs Kontinenten. Im Aftermarket-Geschäft liefert die Gruppe Ersatzteile an die Service-Netzwerke der Hersteller (OES) und mit Hilfe von Verteilungszentren über ein umfassendes globales Vertriebsnetz an Endkunden und Servicestützpunkte. SAF-HOLLAND ist international breit aufgestellt und in fast allen Märkten weltweit präsent. Mit der Innovationsoffensive "SMART STEEL - ENGINEER BUILD CONNECT" verbindet SAF-HOLLAND Mechanik mit Sensorik und Elektronik und treibt die digitale Vernetzung von Nutzfahrzeugen und Logistikketten voran. Rund 3.500 engagierte Mitarbeiter weltweit arbeiten schon heute an der Zukunft der Transportindustrie. (09.09.2020/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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