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Mi, 17. Juli 2019, 16:36 Uhr

MTU Aero Engines

WKN: A0D9PT / ISIN: DE000A0D9PT0

MTU Aero Engines im Höhenflug - Aktienanalyse


27.08.18 09:35
DZ BANK

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - MTU Aero Engines-Aktienanalyse der DZ BANK:

Mit einer Historie von über 80 Jahren kann MTU Aero Engines (ISIN: DE000A0D9PT0, WKN: A0D9PT, Ticker-Symbol: MTX, Nasdaq OTC-Symbol: MTUAF) auf eine lange Tradition und ein bewegtes Leben zurückblicken, so die Analysten der DZ BANK in einer aktuellen Veröffentlichung.

So habe das Unternehmen beispielsweise seit der Gründung bzw. der Ausgliederung der BMW-Flugmotorenbau GmbH aus der BMW AG am 22. Dezember 1934 mehrmals die Eigentümer gewechselt - darunter hätten sich so bekannte Namen wie Daimler Benz und MAN befunden. Heute sei MTU der führende deutsche Triebwerkshersteller und mit Tochter- und Beteiligungsgesellschaften global präsent. Insgesamt verfüge der Konzern über 14 Standorte auf der ganzen Welt und beschäftige ca. 10.000 Mitarbeiter. Bei der Entwicklung und Herstellung von Triebwerken kooperiere MTU zudem mit namhaften Unternehmen der Branche wie beispielsweise GE Aviation, Pratt & Whitney und Rolls Royce. Aktuell setze sich die Eigentümerstruktur des in München-Allach ansässigen Unternehmens aus rund 93% institutionellen Investoren, 6% Privatanlegern und 1% eigenen Aktien zusammen.

Das Geschäftsmodell der MTU teile sich in drei Bereiche: Zivile Luftfahrt, militärische Luftfahrt und Instandhaltung. In der zivilen Luftfahrt seien die Münchener mit ihren Produkten in allen Schub- und Leistungsklassen vertreten, sei es der "kleine" Privatjet über den Hubschrauber bis hin zum größten Passagierflugzeug der Welt, dem Airbus A380. Laut eigenen Aussagen fliege jedes dritte Verkehrsflugzeug mit MTU-Technologien. Im militärischen Bereich sei MTU Systempartner für nahezu alle Luftfahrtantriebe der Bundeswehr. In der Instandhaltung bzw. im Maintenance-Geschäft sei MTU Aero Engines gemessen am Umsatz der weltweit größte unabhängige Instandhaltungsdienstleister für zivile Triebwerke. Dabei würden nicht nur eigene Triebwerke gewartet, sondern auch Triebwerke der Konkurrenz. Mit fast 50% trage die zivile Luftfahrt den Löwenanteil zum Gesamtkonzernumsatz von knapp über 5 Mrd. Euro bei, gefolgt von der Instandhaltung mit 45% und dem militärischen Bereich mit 8% (Stand: 31.12.2017).

Luftfahrt sei ein Wachstumsmarkt. Allein MTU rechne bis zum Jahr 2036 mit einer Verdopplung der weltweit aktiven Flotte von derzeit rund 23.000 Flugzeugen auf 46.000 Stück. Aufgrund seines Geschäftsmodells gehöre MTU mit großer Wahrscheinlichkeit zu den Profiteuren dieser Entwicklung. Um auch in Zukunft an der Spitze zu stehen, seien allerdings Innovationen und Weiterentwicklungen nötig - denn bekanntlich schlafe die Konkurrenz nicht. Aus diesem Grund habe MTU im vergangenen Geschäftsjahr fast 200 Mio. Euro in Forschung und Entwicklung investiert.

Im Rahmen einer Selbstverpflichtung gegenüber der europäischen Luftfahrtindustrie und Forschung habe sich MTU sehr ehrgeizige Emissionsziele bis zum Jahr 2050 auferlegt. So solle beispielsweise der CO2-Ausstoß im Luftverkehr im Vergleich zum Jahr 2000 um 75% reduziert werden. Um diese Vorgaben zu erfüllen, lege MTU besonderes Augenmerk auf die Effizienzsteigerung der Triebwerke, um den Kraftstoffverbrauch und letztendlich auch die Emissionen zu verringern. Möglich werden solle dies unter anderem durch neue Hochtemperaturwerkstoffe und moderne Fertigungstechnologien wie additive Verfahren.

Die Digitalisierung von Produkten, Services und Wertschöpfungsketten gewinne auch bei MTU zunehmend an Bedeutung. So würden beispielsweise in der Forschung und Entwicklung zahlreiche Simulationsverfahren bis hin zum virtuellen Triebwerk eingesetzt. Ziel dieser Verfahren ist die Optimierung von Strukturen und Prozessen, um auf absehbare Zeit weniger Kapital einzusetzen und die Entwicklung neuer Technologien zu beschleunigen, so die Analysten der DZ BANK. (Analyse vom 24.08.2018)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze MTU Aero Engines-Aktie:

XETRA-Aktienkurs MTU Aero Engines-Aktie:
194,60 EUR -0,56% (24.08.2018, 17:35)

Tradegate-Aktienkurs MTU Aero Engines-Aktie:
195,90 EUR +0,67% (27.08.2018, 09:02)

ISIN MTU Aero Engines-Aktie:
DE000A0D9PT0

WKN MTU Aero Engines-Aktie:
A0D9PT

Ticker-Symbol MTU Aero Engines-Aktie:
MTX

Nasdaq OTC Ticker-Symbol MTU Aero Engines-Aktie:
MTUAF

Kurzprofil MTU Aero Engines AG:

Die MTU Aero Engines AG (ISIN: DE000A0D9PT0, WKN: A0D9PT, Ticker-Symbol: MTX, Nasdaq OTC-Symbol: MTUAF) ist Deutschlands führender Triebwerkshersteller. Die Kernkompetenzen der MTU liegen bei Niederdruckturbinen, Hochdruckverdichtern, Turbinenzwischengehäusen sowie Herstell- und Reparaturverfahren. Im zivilen Neugeschäft spielt das Unternehmen eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung, Fertigung und dem Vertrieb von Hightech-Komponenten im Rahmen internationaler Partnerschaften. MTU-Bauteile kommen bei einem Drittel der weltweiten Verkehrsflugzeuge zum Einsatz. Im Bereich der zivilen Instandhaltung zählt das Unternehmen zu den Top 5 der weltweiten Dienstleister für Luftfahrtantriebe und Industriegasturbinen. Die Aktivitäten sind unter dem Dach der MTU Maintenance zusammengefasst. Auf dem militärischen Gebiet ist die MTU Aero Engines der Systempartner für fast alle Luftfahrtantriebe der Bundeswehr. Die MTU unterhält Standorte weltweit; Unternehmenssitz ist München. (27.08.2018/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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