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Mo, 18. Juni 2018, 13:03 Uhr

Deutsche Post

WKN: 555200 / ISIN: DE0005552004

Deutsche Post-Aktie: eCommerce bleibt zentraler Wachstumstreiber - Aktienanalyse


16.05.18 15:40
DZ BANK

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Deutsche Post-Aktie: eCommerce bleibt zentraler Wachstumstreiber - Aktienanalyse

Die Deutsche Post DHL (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DPW, Nasdaq OTC-Symbol: DPSTF) ist ein weltweit führender Post- und Logistikdienstleister, dessen Geschäftstätigkeit in die vier Segmente PeP (Post-eCommerce-Parcel, Brief- und Paketgeschäft), Express (Expressgeschäft), Global Forwarding, Freight (internationale Logistikdienstleistungen) und Supply Chain (Informationslösungen) unterteilt ist, so die Analysten der DZ BANK in einer aktuellen Veröffentlichung.

Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres sei die Entwicklung von Umsatz und Ergebnis gemischt ausgefallen: Der Konzernumsatz habe 14,7 Mrd. Euro erreicht, was um 0,9% unter dem Wert des Vorjahreszeitraums gelegen habe. Die Umsatzerlöse seien einerseits durch den schwachen Dollar belastet worden, darüber hinaus habe auch der Verkauf der Tochter Williams Lea Tag einen negativen Einfluss gehabt. Bereinigt um diese Effekte habe der Umsatz einen organischen Zuwachs von 6,4% erreicht.

Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) habe sich von Januar bis März 2018 um 2,3% auf 905 Mio. Euro erhöht. Hierin enthalten seien positive Sondereffekte durch die Umstellung auf den neuen Bilanzierungsstandard IFRS 16 und die Neubewertung von Pensionsverpflichtungen sowie negative Einmaleffekte im Segment Supply Chain gewesen. Sowohl das Segment Supply Chain als auch das Segment PeP hätten im ersten Quartal Rückgänge beim EBIT verbucht. Als Ursache für die rückläufige Entwicklung im Segment PeP habe der Vorstand höhere Kosten für Personal und Transport sowie Investitionen in die Ausweitung der Produktion des StreetScooter und des internationalen Paketnetzes ausgemacht. Eine positive Entwicklung hätten dagegen die Segmente Global Forwarding, Freight sowie Express verzeichnet.

Post-Vorstandschef Frank Appel habe mit der Vorlage der Quartalszahlen die Prognosen für das Gesamtjahr bestätigt und erwarte für 2018 weiterhin ein EBIT von ca. 4,15 Mrd. Euro (inkl. positiver Effekte aus IFRS 16). Am mittelfristigen Ziel, im Jahr 2020 ein EBIT von mehr als 5 Mrd. Euro zu erwirtschaften, halte der Vorstand ebenfalls fest.

Der grundlegende Wachstumstrend des Paket-Geschäfts in Deutschland und darüber hinaus sei dem Vorstand zufolge ungebrochen. Weiteres Marktpotenzial für das Paketgeschäft biete u.a. der Online-Handel mit Lebensmitteln. So würde sich dem Vorstand zufolge ein großes Wachstumspotenzial ergeben, wenn nur 10% der Deutschen ihre Lebensmittel online kaufen würden. Entsprechend sei auch das Fazit zur jüngsten Entwicklung der Sparte PeP ausgefallen. Man habe hier kein Umsatz-, sondern ein Kosten-Thema. Dieses wolle man intensiv angehen. Dabei würden auch Preiserhöhungen für Inlandssendungen geprüft. Das Briefporto könne ab 2019 wieder erhöht werden, ein Schritt, den Vorstandschef Frank Appel befürworte. Bezüglich der Paketpreise seien noch keine endgültigen Entscheidungen gefallen. Zusätzlich zu möglichen Preiserhöhungen sollten die Kosten in der Sparte gesenkt werden.

Nach Einschätzung der Analysten der DZ BANK ist das Erreichen der bestätigten Ziele für 2018 mit Blick auf den verhaltenen Jahresauftakt nun anspruchsvoller geworden. Die übergeordneten langfristigen Treiber sähen die Analysten jedoch weiter intakt. So profitiere die Deutsche Post ihres Erachtens von der Globalisierung und dem wachsenden Onlinehandel. Letzterer schaffe den Bedarf für Transportdienstleistungen und bleibe damit der zentrale Wachstumstreiber für den Konzern. Inwieweit mögliche Preiserhöhungen im Briefgeschäft die zu erwartende weiter rückläufige Volumenentwicklung kompensieren könnten, müsse sich indes noch zeigen. Der gleichzeitige Fokus auf Kostensenkungsmaßnahmen erscheine den Analysten der richtige Weg. (Ausgabe vom 16.05.2018)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze Deutsche Post-Aktie:

Xetra-Aktienkurs Deutsche Post-Aktie:
34,34 EUR +1,03% (16.05.2018, 15:10)

Tradegate-Aktienkurs Deutsche Post-Aktie:
34,33 EUR +0,93% (16.05.2018, 15:21)

ISIN Deutsche Post-Aktie:
DE0005552004

WKN Deutsche Post-Aktie:
555200

Eurex Optionskürzel Deutsche Post-Aktie:
DPW

Ticker-Symbol Deutsche Post-Aktie:
DPW

NASDAQ OTC Ticker-Symbol Deutsche Post-Aktie:
DPSTF

Kurzprofil Deutsche Post AG:

Deutsche Post DHL Group (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DPW, Nasdaq OTC-Symbol: DPSTF) ist das weltweit führende Unternehmen für Logistik und Briefkommunikation. Die Gruppe konzentriert sich darauf, in ihren Kerngeschäftsfeldern weltweit die erste Wahl für Kunden, Arbeitnehmer und Investoren zu sein. Sie verbindet Menschen, ermöglicht den globalen Handel und leistet mit verantwortungsvollem unternehmerischen Handeln und Corporate Citizenship einen positiven Beitrag für die Welt.

Deutsche Post DHL Group vereint zwei starke Marken: Deutsche Post ist Europas führender Postdienstleister, während DHL in den weltweiten Wachstumsmärkten ein umfangreiches Serviceportfolio in den Bereichen internationaler Expressversand, Frachttransport, E-Commerce und Supply-Chain-Management repräsentiert.

Deutsche Post DHL Group beschäftigt rund 510.000 Mitarbeiter in über 220 Ländern und Territorien weltweit. Im Jahr 2017 erzielte der Konzern einen Umsatz von 60,4 Milliarden Euro. (16.05.2018/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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