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Fr, 7. August 2020, 20:13 Uhr

Deutsche Bank

WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008

Deutsche Bank-Aktie: CEO Cryan will ohne Staatshilfe und Kapitalerhöhung auskommen - Aktienanalyse


29.09.16 07:05
Frankfurter Tagesdienst

Detmold (www.aktiencheck.de) - Deutsche Bank-Aktienanalyse vom "Frankfurter Tagesdienst":

Die Aktienexperten vom "Frankfurter Tagesdienst" nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Deutschen Bank AG (ISIN: DE0005140008, WKN: 514000, Ticker-Symbol: DBK, NYSE-Symbol: DB) unter die Lupe.

Die Krise der Deutschen Bank sei längst kein Thema mehr für betuliche Expertenrunden. Vorstandschef John Cryan habe deshalb die "Bild"-Zeitung als kommunikative Bühne gewählt, um klarzustellen, dass die größte Bank Deutschlands keine Staatshilfe brauche. "Das ist für uns kein Thema", habe Cryan dem Massenblatt gesagt. Er habe die Bundeskanzlerin auch zu keinem Zeitpunkt um Hilfe gebeten und so etwas auch niemals angedeutet. Die leidgeprüften Aktionäre der Deutschen Bank wolle Cryan ebenfalls nicht um Hilfe bitten. "Die Frage einer Kapitalerhöhung stellt sich derzeit nicht." Die Bank erfülle alle aufsichtsrechtlichen Kapitalanforderungen. Sie habe "weitaus weniger Risiken in den Büchern als früher" und sei "komfortabel mit freier Liquidität ausgestattet".

Cryan habe betont, dass die Lage besser sei als derzeit von außen wahrgenommen. Für "viel Unruhe" habe aber das Bekanntwerden der Forderung des US-Justizministeriums von 14 Milliarden Dollar gesorgt, habe Cryan gesagt. "Dabei war von Anfang an klar, dass wir diese Summe nicht zahlen werden." Er gehe davon aus, "dass uns das Justizministerium genauso fair behandelt wie die amerikanischen Banken, die sich bereits verglichen haben".

Den geplanten Konzernumbau sehe der Vorstandschef auf einem guten Weg. Beim avisierten Abbau von insgesamt 9.000 Stellen sei die Bank im Plan und die Verhandlungen mit den Betriebsräten seien weitgehend abgeschlossen. Cryan habe betont, er halte am geplanten Verkauf der Postbank fest: "Alles ist vorbereitet, wir könnten die Postbank morgen in neue Hände geben - aber dann muss der Preis stimmen. Wir haben Zeit."

Am Mittwoch im frühen Handel hätten Cryans Worte durchaus ihre Wirkung gezeigt: Mit einem Plus von zeitweise 3 Prozent habe die Deutsche Bank-Aktie zu den stärksten DAX-Werten gehört. Das sei allerdings nur eine Momentaufnahme. Binnen Jahresfrist habe die Aktie einen Kursverlust von rund 57 Prozent erlitten. Auf Zehn-Jahresbasis ergebe sich ein Minus von über 87 Prozent. Es bleibe zu hoffen, dass das US-Justizministerium bei der Strafzahlung mit sich handeln lasse. Sonst müsse Vorstandschef John Cryan bald den nächsten Termin für ein Interview mit der "Bild"-Zeitung arrangieren.

Wir bleiben ohne Position, so die Aktienexperten vom "Frankfurter Tagesdienst" nhmen in einer aktuellen Aktienanalyse zur Deutsche Bank-Aktie. (Ausgabe 150 vom 28.09.2016)

Die vollständige Ausgabe des Frankfurter Tagesdienstes können Sie unter dem folgenden Link beziehen: www.frankfurter-boersenbriefe.de

Börsenplätze Deutsche Bank-Aktie:

XETRA-Aktienkurs Deutsche Bank-Aktie:
10,765 EUR +2,04% (28.09.2016, 17:35)

Tradegate-Aktienkurs Deutsche Bank-Aktie:
10,938 EUR +2,98% (28.09.2016, 22:25)

NYSE-Aktienkurs Deutsche Bank-Aktie:
12,30 USD +3,19% (28.09.2016, 22:01)

ISIN Deutsche Bank-Aktie:
DE0005140008

WKN Deutsche Bank-Aktie:
514000

Ticker-Symbol Deutsche Bank-Aktie:
DBK

NYSE Ticker-Symbol Deutsche Bank-Aktie:
DB

Kurzprofil Deutsche Bank AG:

Die Deutsche Bank AG (ISIN: DE0005140008, WKN: 514000, Ticker-Symbol: DBK, NYSE-Symbol: DB) bietet vielfältige Produkte und Leistungen im Firmenkundengeschäft und Investmentbanking, Privatkundengeschäft, Transaction Banking und in der Vermögensverwaltung an. Zu ihren Kunden gehören Unternehmen, die Öffentliche Hand, institutionelle Anleger, kleine und mittelständische Unternehmen sowie Privatkunden. Die Deutsche Bank ist Deutschlands führende Bank. Sie hat in Europa eine starke Marktposition und ist in Amerika und der Region Asien-Pazifik maßgeblich vertreten. (29.09.2016/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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