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Grenke

WKN: A161N3 / ISIN: DE000A161N30

Anleihen: Grenke zwischenzeitlich erholt


24.10.20 08:18
Redaktion boerse-frankfurt.de

Alte Kurstafel

Grenke verbreitet Zuversicht und gewinnt Vertrauen hinzu. Übernahmeangebot für ThyssenKrupp-Stahlsparte überzeugt nur vorübergehend. Noratis plant Aufnahme bis zu 50 Millionen Euro.



23. Oktober 2020. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Für die Europäische Union ist die Auflage ihrer ersten Anleihen im Rahmen von SURE ein voller Erfolg. Die als Social Bonds konzipierten Papiere mit Laufzeiten von zehn und 15 Jahren im Volumen von zusammen 17 Milliarden Euro waren mit Bestellungen von 233 Milliarden Euro rekordverdächtig überzeichnet. Die SURE-Mittel – das Kürzel steht für Support to mitigate Unemployment Risks in an Emergency - können Mitgliedsstaaten in Krisenzeiten wie Corona zur Aufstockung ihrer Arbeitslosenversicherungen oder zur Zahlung von Kurzarbeitsgeldern nutzen.


Gegenpol zu Bundesanleihen


Der Zins von 0,13 Prozent für das 20-jährige und minus 0,24 für das zehnjährige Papier scheint institutionelle Anleger nicht zu verschrecken. Immerhin liegt die Rendite über der von Bundesanleihen gleicher Laufzeit. Anders als bislang wird die Staatengemeinschaft künftig in größerem Stil am Emissionsmarkt gehandelt. Mit den geplanten SURE-Bonds in Höhe von 88 Milliarden Euro und dem größeren Wiederaufbaufonds befinden sich für die kommenden Jahre EU-Bonds im Volumen von über 800 Milliarden Euro in der Pipeline. Ratingagenturen bewerten EU-Anleihen zudem mit Bestnoten. Das sind für so manchen Analysten gute Voraussetzungen, um eine Angebotsverschiebung sicherer Euro-Anleihen auszulösen.


Noch ist es für die Helaba verfrüht, Bundesanleihen die Benchmark-Rolle im Euroraum abzusprechen. EU-Bonds etablierten sich aber auch auf internationaler Ebene mit rasender Geschwindigkeit.


Grenke mit Erholungstendenzen


Im Handel mit Unternehmensanleihen sieht Gregor Daniel von der Walter Ludwig Wertpapierhandelsbank Erholungstendenzen in Grenke-Bonds (WKNs A2R98BA189PU). Bei der Börse Frankfurt zählt ein in 2022 fälliges Grenke-Papier (WKN A19NS2) mit einem Kupon von 0,875 Prozent zu den meist gehandelten Werten. Die überwiegenden Käufe stehen Daniel zufolge im Licht einer Mitteilung des Leasing-Spezialisten. Hinsichtlich der im Raum stehenden Betrugsvorwürfe durch die Investorengruppe Viceroy hat Warth & Klein Grant Thornton demnach bei den bislang geprüften Übernahmen der Franchise-Partner durch Grenke keine Auffälligkeiten gefunden. Offizielle Ergebnisse stünden allerdings noch aus.


Daniel


Übernahmeangebot überzeugt nur kurz


Ein Angebot von Liberty Steel zur Übernahme der Stahlsparte von ThyssenKrupp war für die Aktie des Essener Konzern wohl lediglich ein Strohfeuer, wie Daniel feststellt. Eine Thyssen-Anleihe (WKN A2TEDB) mit Fälligkeit im Februar 2024 und einem Kupon von 2,875 Prozent verlor auf Wochensicht von 96 auf rund 95 Prozent. Neben Liberty Steel gelten die indische Tata Steel und das chinesische Unternehmen Baosteel als mögliche Käufer. SSAB aus Schweden ist eigenen Angaben zufolge nicht interessiert.


Noratis begibt neue Anleihe


Ab Montag bis voraussichtlich 9. November 2020 können Anleger eine neue fünfjährige Noratis-Anleihe (WKN A2E4MK) mit einem jährlichen Zinssatz von 5,5 Prozent zeichnen. Die Einbeziehung der Anleihe in den Börsenhandel der Frankfurter Wertpapierbörse ist für den 11. November geplant. Mit den Erlösen – insgesamt sollen bis zu 50 Millionen Euro aufgenommen werden – wolle der Immobilien-Spezialist zusätzlichen bezahlbaren Wohnraum in Deutschland entwickeln. Aktuell verfüge Noratis über mehr als 3.400 Wohnungen in der Bundesrepublik.


Voestalpine eher nicht


Von einer voestalpine-Anleihe (WKN A2R0KA) mit einem Kupon von 1,75 Prozent trennten sich Anleger Daniel zufolge. Die eher kleineren Abgaben führt der Händler auf Meldungen über zusätzliche Abschreibungen für das laufende Geschäftsjahr in Höhe von 200 Millionen Euro zurück. Der Stahl- und Technologiekonzern macht hauptsächlich die Corona-Pandemie und damit verbundene veränderte Rahmenbedingungen dafür verantwortlich.


von: Iris Merker


23. Oktober 2020, © Deutsche Börse AG




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